MODDING-FAQ FORUM

Alles rund ums Modden => Elektronik, Elektrik => Thema gestartet von: Soldier am Januar 21, 2006, 23:34:11



Titel: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: Soldier am Januar 21, 2006, 23:34:11
Guten Tag liebe Modding Community,

folgendes steht mir bevor:

Ich habe in der Schule ein Überthema gewählt, Solar. Habe mich nun für die Photovoltaik entschieden  ( Sonnenenergie wird in Elektrizität umgewandelt ).

Ich möchte gerne ein Solarauto als funktionierendes Modell bauen.
Ich habe mich schon mal per google herumgeklickt und herausegefunden das ich nicht nur die Solarmodule sonern auch noch andere wesentliche Bauteile dafür brauche.

Das Ziel ist es, das Auto so leicht wie möglich aber dennoch "stabil" zu bauen und mit Hilfe des ( künstlichen Sonnenlichtes ) fahren zu lassen.

Dazu wollte ich hier bei euch fragen , durch sehr gute Empfehlung von Warthog.
Ich möchte gerne wissen welche Bauteile ich noch dazu benötige, ich kenne mich leider in diesem Gebiet "Elektronik/Solar" nicht gut aus deswegen wollte ich mir Hilfe von Profis holen.

Ich bitte um sinnvolle und konkrete Vorschläge gegenüber meines Threads.

mit freundlichen Grüßen,
nico


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: FYoshi am Januar 21, 2006, 23:46:07
Interessant wäre es die Rahmenbedingungen zu wissen.
Wie groß soll ungefähr das Auto werden?
Was für ein Budget steht zur Verfügung?
Was soll das Auto können?
Wieviel Zeit hast Du und welche Erfahrung in Bereich Elektronik?
Soll das Auto nur mit Solarzellen fahren oder sind Stützakkus erlaubt?

So ist es einfach einfacher zu helfen das man sonst nicht Deine Vorstellungen überblicken kann ;)


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: Soldier am Januar 21, 2006, 23:55:26
Ersteinmal danke für den Kommentar.

Ich möchte sicherlich nicht mehr als 100€ für das "schulprojekt" ausgeben.
€dit: Ich dachte an so etwas

http://www.schneeflocke.net/solar/bauanleitung.html#solar

Die Größe des Autos spielt ersteinmal keine große Rolle, es sollte allerdings nicht größer als ein Schuhkarton werden.

Das Auto sollte lediglich bei Bestrahlung der Solarmudule losfahren.
Ich habe insgesamt bis ca. Juni Zeit würde das Porjekt, da auch noch 20 Seiten Theorie bevorstehen bis Mitte/Ende März erledigt haben.
Ich habe sicherlich schon das ein oder andere mal gelötet jedoch nur einfache Teile , z.B LED's verlötet etc.

Also das mit den Stützakkus ist so ne Sache, ich könnte damit ja theoretisch beschei*** wenn ich da eine Gewisse Spannung darin lasse und dann per Schalter auf diesen Akku zugreifen könnte.

Das Auto sollte einen Motor haben und eine Übersetzung *logisch* :P
Wie gesagt vielleicht kennen sich noch ander FAQ-User in diesem Bereich aus.

Aber ich bedanke mich schonmal für deinen Post.
Hat mich einen weiter Schritt, auch wenn es nur ein kleiner war , ein Stück näher an das Ziel gebracht.

mit freundlichen Grüßen,
nico


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: Falzo am Januar 22, 2006, 00:10:09
ich finde auch die Größe des Autos einen sehr entscheidenden Faktor, den man als allererstes festlegen sollte, weil sich danach die Größe aller anderen Teile richten muß.

am einfachsten dürfte es sein, auf einen gängigen modellbaumaßstab zurückzugreifen, da man dann eine vielfältige auswahl an teilen hat, vielleicht einfach zur orientierung mal im conrad-katalog blättern? fuer erste entwurf-ideen vielleicht ganz brauchbar...

dann würde ich eher davon abraten, eine dieser solar-auto-typischen 'strömungsgünstigen' formen anzustreben. halte das bei einem modell eher fuer firlefanz, so schnell faehrt das wohl eh nicht, das es eine rolle spielt - und die fertigung eines individuell gefertigten chassis nimmt dann womoeglich viel zu viel zeit in anspruch, tangiert das eigentliche thema aber nur peripher
lieber ein herkömmliches chassis verwenden, evtl. auch was vorgefertigtes und sich gedanken um an- und unterbringung der solarpanels machen.

ansonsten spielt sicher bedingt durch die gewählte größe auch die verfuegbare fläche für die solarzellen eine große rolle, da dies eben darueber entscheidet, wieviel 'saft' überhaupt zur verfuegung steht um einen motor zu treiben...
denke in dem zusammenhang ist auch alles nuetzlich, was zur gewichtsreduktion beiträgt.

was uns auch gleich zu den akkus bringt. imho zu schwer und unhandlich, ich wuerde mir eher nen gedanken um kondensatoren zur pufferung machen, evtl. sogar goldcaps wen man das ganze im bereich bis 5 Volt ansiedelt.

dann noch was, soll das auto einfach nur fahren oder auch zu steuern sein (kabel/funk?)

insgesamt kann man den aufwand im elektronischen bereich von sehr simpel bis recht kompliziert gestalten, ganz simpel heisst dann man nimmt eine oder mehrere solarzellen und haengt da direkt einen motor dran und wenns leistungsmaessig halbwegs zusammenpasst, dreht sich der motor, wenn licht auf die solarzellen faellt...

pufferung, geschwindigkeitsregelung oder gar funkfernbedienung brauchen selbstverstaendlich umfassendere loesungen als ein kabel zwischen qelle und verbraucher ;-)


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: Soldier am Januar 22, 2006, 00:25:44
Auch herzlichen dank an dich Falzo.

Wie du schon erwähnt hast und ich in meinen vorherigen Post vergessen habe zu sagen. wäre es am "einfachsten" auf den Modellbau-Maßstab zurückzugreifen, da es in dieser "Größe" doch ausreichend Informationsmaterial und Auswahl an Bauteilen gibt.

€dit: Ich habe beim surfen diesen Online-Shop entdeckt:

http://www.lemo-solar.de/default_1.htm

wollte dich fragen ob du mit diesen angebotenen Sachen etwas "anfangen" kannst  :)
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In Sachen "Strömungsgünstigen" Typ's muss ich Dir ebenfalls zustimmen, das war auch "nur" (  ein ? )Beispiel dafür, wie ich das ganze Projekt gestalten möchte.
Ich wollte eigentlich damit nur zeigen wie ich das in etwa vorhabe.

Die Akkus sind nach deiner Meinung nach, wenn ich das mal so definieren darf, "Balast" und nur "//unnötiges//" Gewicht  :)

Ich würde auch eher zur "simplen" Elektronik tendieren, da es sich nur um ein "Modell" handelt.

Das Auto soll nur losfahren, sobald (Sonnen)-Strahlen auf die Solarmodule fallen.

Ich sehe schon das Du dich in diesem Gebiet mehr auskennst als ich  :), wenn Du mir einen Gefallen tun könntest und mir einfach die Grundbauteile aufzählen könntest, die ich für den Bau bzw. die Funktion des Autos benötige, wäre das auch wieder ein kleiner Schritt in Richtung ziel.

danke für die Aufmerksamkeit  ;)
nico


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: reox am Januar 22, 2006, 00:46:14
also ich würde schon einen akku einbauen, muss ja nur nen 3V teil sein das der motor läuft. Falzos Idee mit Goldcaps ist da ziemlich gut! Diese sind klein, werden dirckt auf der Patine verlötet und verbrauchen wenig platz und gewicht.  Dann ne Ladeelektronik die den akku aufläd wenn die solarzellen strom bekommen. Am besten sollteste du alle Elektronik teile die nicht mit mehr als ein paar mA belastet werden müssen als SMD bauen, damit spart man etwas gewicht, aber auf jeden fall platz.

Von den Motoren her würde ich kleine Motoren mit 3V nehmen, da diese leicht sind. JEdoch heißt das auch das du nicht wirklich viel gewicht mitnehmen darfst, da sonst die motoren zuviel strom ziehen und dadurch mehr solar mitgenommen werden muss...

Am besten du informisrt dich mal über die akktuellesten Solar zellen (kenn mich da net aus^^) und stimmst dann die leistungsdaten der zellen mit der board elektronik sowie den motoren ab. Die zellen sollten auf jedem Fall mehr leisten können als deine Elektronik bei maximalbelastung zieht, damit du noch die akkus zwischendurch aufladen kannst.


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: Soldier am Januar 22, 2006, 01:01:13
Muss ich dir zustimmen, da ein Elektronikfachhandel nahe an meiner Schule liegt werde ichim Laufe der nächsten Woche da einmal nachfragen.


Du hast eben was mit "SMD" geschrieben, hättest du evtl. einen Schaltplan wie das ganze zum Schluss aussehen könnte, wenn es verlötet wäre.
Und kannst du mir das nocheinmal genauer erklären wie das mit den Akkus funktioniert?

Wenn es dir zu viel Zein in Anspruch nimmt , kein Thema, wäre allerdinsg nett und hilfreich von dir.

mit freundlichen Grüßen,
nico


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: OlafSt am Januar 22, 2006, 01:06:40
Ich hab mal n bissel beim Conrad gestöbert. Sowohl Solarzellen als auch einen Solarmotor habe ich dort gesehen (Nein, Bestellnummern gibt's keine - such gefälligst selbst  ;)).

Ich hab nur meine Zweifel, das der Solarmotor genug Drehmoment hat, um das Wägelchen mitsamt Zelle in Bewegung zu bekommen.

Einen Goldcap als Energiespeicher zu nehmen, ist keine schlechte Idee. Akkus dürften kaum in Frage kommen - viel zu schwer. Man sollte bedenken, das das Motörchen den Wagen, die Solarzellen und alles andere in Bewegung bringen muß. Jedes Gramm muß da eingespart werden.

Vielleicht könnte ein (nicht lachen) Kosmos Baukasten zum Thema Solar ein paar gute Ansätze und annehmbare Hardware bringen ?


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: Soldier am Januar 22, 2006, 01:12:21
naja , weist du , das Problem ist das ich mich in diesem ganzen Gebit nicht auskenne, deswegen frage ich HIER ja auch nach hilfe und ich habe schon etliche gute Kommentare bekommen.


vllt. kannst Du mir ja doch die Artikelnummern geben , ich spare damit Zeit, Geld und Nerven ;)

Die Idee mit dem Cosmos Baukasten ist nicht schlecht, doch dies kostet mich nur geld und ich habe keine Daten der Hardware.

auch dir danke ich,
eine weiter Sprosse ist gemeistert  :)

mit freundlichen Grüßen,
nico


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: OlafSt am Januar 22, 2006, 01:21:50
Möglich, das ich mich irre, aber: Dreist bist du ja gar nicht, oder ?

Wenn du glaubst, hier die Aufgabe auf dem Silbertablett samt Schaltung, Bauteileliste und 15seitiger Funktionsbeschreibung fertig aufgebaut und geprüft vorgefertigt zu bekommen, liegst du falsch.

Mehr als ein paar Schubser in die passende Richtung wirds hier nicht geben - der Rest muß von dir kommen, sonst ist der Lerneffekt gleich Null.


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: Soldier am Januar 22, 2006, 01:26:48
das sagt niemand das IHR mir die Arbeit machen sollt =)

Aber wenn ich etwas für dich mache, Dir einen gefallen tue dann tue ich das von Herzen und zeig dir dann auch was ich gemacht habe. Und entschuldigung, wenn ich in Sachen Schaltung etc. absolout keine Ahnung habe ? Wenn ich nun auch noch ein komplettes Buch lesen muss , um zu Wissen was , was ist, dann reicht mir die Zeit nicht.
Deswegen frage ich ja. Wenn ich es wüsste dann würde ich logischer Weise nicht fragen.
Aber was ist das Problem, wenn man schon auf der Seite ist die Artikelnummer zu posten ? Das will nicht in meinen Kopf rein.

Aber ist doch o.k

danke trotzdem.

nico


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: TechnikMaster am Januar 22, 2006, 02:02:18
Zitat von: Soldier $txt[176] Januar 22, 2006, 01:26:48
Aber was ist das Problem, wenn man schon auf der Seite ist die Artikelnummer zu posten ? Das will nicht in meinen Kopf rein.


Ich würde eher fragen: Was ist das Problem, mal ebend bei www.conrad.de vorbeizuschauen und dort mal in der Suchmaske "Solarzelle" bzw. "Solarmotor" einzugeben?
Wenn man das ganze geschickt anstellt, könnte man schon mit mehreren Solarzellen und vier Solarmotoren ein Fahrzeug bauen, dass sich (wenn auch nur langsam) fortbewegen kann. In dem Fall bräuchte man auch nicht mehr als die Solarzellen und die Motoren (die für den Betrieb an den Solarzellen ohne weitere Elektronik vorgesehen sind).

PS: Abgesehen davon ist es eine Jahresarbeit, da wird man doch wohl die Zeit haben, mal 10 Minuten zu investieren, sich über google zu informieren. Dort dürfte man sicherlich genug Projektseiten finden, die sich mit Solargetriebenen Modellen bzw. Experimentierschaltungen beschäftigen.


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: FYoshi am Januar 22, 2006, 03:16:02
Glaube mir Soldier, in diesem Posting haben schon einige Gurus ihren Senf abgelassen . Mich als Pseudolötkolbenschwinger mal ausgeschlossen.
Ich denke es kommt allgemein besser an einen halbwegs ausgearbeiteten Entwurf vorzuweisen um überhaupt mal zu wissen was Du möchtest.
Ich hatte zu meiner Schulzeit auch eine Jahresarbeit (Holographie) zu erledigen. Allerdings mußte ich den Lehrer das Lernziel vorlegen.
Ich weiß nicht wie es bei Dir abläuft aber was sollst und möchtest du mit den Auto erreichen?
Ich meine eine Viereck-Rahmen mit Motorhalterung und oben eine fetten Solarzelle ist bestimmt nicht das Ziel.
Ich denke für das Projekt ist es interessant auch den Weg zum Auto zu beschreiben und gehört sicherlich in die Dokumentation. Darum ist der Vorschlag mit den Kosmos-Kasten gar nicht mal übel. Hier wird sicherlich auf interessante mechanische und elektrische Problemstellungen eingegangen und man Erfahrung mit der Materie sammeln. Ich meine die Beschreibung von dem Experimentierset klingt doch nicht übel
Mit vielen Bauteilen aus Kunststoff, der großen Doppel-Solarzelle und dem Elektromotor entstehen im Handumdrehen stationäre oder fahrbereite Modelle, von Sonnenenergie gespeist. Was Solartechnik kann und wie man sie einsetzt, lässt sich in 30 Experimenten erkunden. Ob Kran, Traktor, Getriebe oder Zugbrücke - alles ist leicht zu bauen. Auch eigene Ideen können umgesetzt werden. Scheint mal keine Sonne, betreibt man die Modelle einfach mit einer Batterie.Lieferumfang: Großes schwenkbare Solarpanel · Motor · Batteriehalter · 2 elektrische Verbindungen · 2 Basisplatten · 12 Rahmen · 4 Räder mit Gummireifen · 7 Stege · 18 Schneckenräder · 12 Zahnräder · 200 Kettenglieder · Anleitungsheft.


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: Soldier am Januar 22, 2006, 09:08:54
dankeschön,

und ja ich habe mich schon bei google durchgesucht.

Ich hatte auch so in der Art vor den Bau des Autos like. Tagebuch zu gestalten.

Wo hast du den Baukasten , die Beschreibung die du geposted hast gefunden ?

nico


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: FYoshi am Januar 22, 2006, 12:09:09
Bei Conrad ;D
KOSMOS SOLAR-GENERATION
Artikel-Nr.:  190914 - LN
gib einfach mal kosmos und solar in die suche ein.
Ich denke aber das es noch wesentlich günstigere Händler gibt z.b. Amazon (versandkostenfrei )


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: Soldier am Januar 22, 2006, 13:05:25
danke auch dir ^^

ich habe eben beim stöbern auf der lemo page dieses Solarmudul entdeckt.
http://www.lemo-solar.de/default_1.htm

Unter Solartechnik / Solarmodule / Solarmodul 6 V , 120 mA  für 29.€uronen.

reicht das an Saft für "einen" Motor,auf was muss ich dabei achten wenn ich mir so etwas kaufe, weis das jeamnd von euch , auf welche Daten ich da besonders schaun muss ?

ich hoffe die Frage wird nicht wieder mit Faulheit bzw. keine Lust beantwortet, wie gesagt mit der Elektronik  etc. is nich ganz mein Gebiet.

dankeschön,

nico


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: TechnikMaster am Januar 22, 2006, 13:17:31
Hast du dir mal bei Conrad oder Lemo die Solarmotoren angesehen? Scheinbar nicht, sonst wäre dir aufgefallen, das diese für Betriebsspannungen bis 3V ausgelegt sind. Da ist ne Solarzelle mit 6V irgendwie das falsche ::)
Schau dir einfach mal die Solar-Getriebemotoren an (die sollten ideal für ein Modellfahrzeugantrieb sein) und dann such dir ein Panel, das den Erforderlichen Spannungsbereich zur verfügung stellt und deren Strom groß genug ist.


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: FYoshi am Januar 22, 2006, 13:21:04
klingt schon mal nciht übel aber was soll das Auto können?
Wie soll maneine Solarzelle beurteilen von der wir noch nicht mal ungefähr wissen was und wie sie antreiben soll. Einfach eine Solarzelle kaufen halte ich doch für etwas "mutig" ohne zu wissen wofür sie eigentlich ist.


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: TzA am Januar 22, 2006, 13:21:30
Sag mal, Olaf hat doch schon mit dme Zaunpfahl gewunken, soll man jetzt den Telegrafenmasten rausholen?
DU hast von DEINER Schule ein Projekt bekommen, was DU lösen sollst. Ich hab ja nix dagegen, wenn man mal ein paar konkrete Fragen stellt, wenn einem etwas nicht klar ist, oder man mit irgendeiner Angabe/Rechnerei nicht zurechtkommt. Jedoch hier einfach anzukommen, und von uns zu verlangen, dass wir dir gefälligst zu sagen haben, wie du dein Solarauto bauen kannst, ist schon sehr dreist. Und dann auch noch zu bemäkeln, dass die Leute, die dir antworten, für deine Ansprüche zu faul sind....

Olaf hast du kritisiert, dass er dir die übermenschliche Arbeit des Conrad-Suchmaske-Bedinen nicht abgenommen hat, du selber schreibst von "der lemco page" und "diesem Solarmodul". Wenn man ein paar Posts zurückblättert, findet man ja immerhin einen Link auf "die lemco page", aber Solarmodule gibt es dort locker 20 Stück, wie soll man dir da antworten? Wurde verbessert, während ich schrieb

Wenn "Rechnerei etc." nicht so dein Gebiet ist, solltest du evtl. besser Kindergärnter werden oder Fischer oder sonst irgendwas wo man nicht zu rechnen braucht. Wenn ihr zu dem Thema tatsächlich in der Schule noch nix gelernt habt, würde ich mich mal beim Lehrer beschweren, dass er vernünftig gewählte Themen vergeben soll.

Zum Thema: Das Hauptproblem bei so einem Solarauto dürfte sein, dass Gewicht so gering zu halten, dass es überhaupt anfährt. Bei uns in der Schule hatten das mal ein paar 9. oder 10.-Klässler gemacht, das waren alles sehr windige Konstrukionen, weil sie halt sehr leicht bauen mussten. Die hatten Solarzellenflächen so im Bereich von 100-200cm² verwendet, und wahrscheinlich solche Solarmotoren (soweit ich mich erinnere ohne Getriebe, das bringt wahrscheinlich zuviel Reibung mit rein).


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: Falzo am Januar 22, 2006, 13:42:54
nun, wenn du aus dem Solarmodul bei optimalen Bedingungen 6 Volt und 120 mA an Saft bekommst sind das 720 Milliwatt an Leistung. mehr als das darf Dein verwendeter Motor jedenfalls nicht verbrauchen, wenn er direkt vom Modul gespeist wird - er sollte auf jeden fall auch mit weniger auskommen, damit er eben auch mit weniger Licht noch läuft.

achten musst du beim kauf genau darauf, wieviel Saft du eben raus bekommst, je mehr desto besser - limit ist dabei nur die Größe des Panels, du musst es ja auf Dein Auto bekommen (und natuerlich der geldbeutel)

wenn Du also mal von diesem panel ausgehst würde ich als naechstes einen Motor suchen der ungefähr dazu passt. da es auf die geschwindigkeit vermutlich nicht so ankommt, evtl. auch was mit einer kleinen uebersetzung (also getriebe) um mehr kraft zu haben.

ansonsten braucht ein auto nen rahmen, vier räder und nen chassis...

nun solltest du aber mal anfangen, selber genauer zu planen, denn du wirst sonst anschliessend auch schlecht beschreiben koennen was und wie du etwas entdeckt hast, wenn du nicht selber damit hantierst... ein gutes buch zu lesen, gehört auf jeden Fall dazu, die Zeit MUSST Du investieren, denn ohne Verständnis für die Grundlagen der Photovoltaik, wirst Du eben zu Deinem Projekt auch nichts erläutern können, ausser:
'hier auto, da licht, fährt.'

ich denke das gibt dann auch keine gute Note, weil dein lehrer sagen wird, ne solarzelle an einen motor haengen kann jeder, sind zwei kabel zum verbinden.
ich empfehle hier mal wieder eine Bibliothek aufzusuchen und die Jahresbuecher der Elektor durchzustöbern nach Solarprojekten... da gibt es wirklich tolle geschichten und es werden immer grundlagen mit vermittelt.
Sowas koennen wir hier nicht ersetzen, weil es einfach den Rahmen sprengt, selbst ein Buch mit nur 100 Seiten enthaelt ein vielfaches an Wissen von dem was wir dir hier letzten Endes immer noch amateurhaft vermitteln ;-)

also mach dir einen Plan in welcher reihenfolge du vorgehst, um das Modell zu entwerfen, zB so:

1. Maßstab auswählen,
2. mehrere mögliche Fahrzeug-Chassis im Modelbauhandel auswählen, dabei neben der Form auch das Gewicht berücksichtigen, insebesondere auch des Rahmen den man für das Chassis braucht.
3. Fläche für Solarpanel auf diesem Chassis ermitteln, dabei gleich gedanken um die Befestigung machen.
4. Solarpanel ermitteln, das eine brauchbare Leistung zu der verfügbaren Fläche hergibt, bezahlbar ist und sich auch befestigen lässt.
5. einen Motor suchen, der zu der erzeugten Spannung/Stromstärke passt und dabei ein möglichst großes Drehmoment hat (=Kraft) evtl. ein Getriebe einplanen, wieder das gewicht berücksichtigen
6. Rahmen und Räder zum Chassis wählen, dabei schon die mögliche Anordnung des Motors/Getriebes bedenken - auch die größe der Räder ist wichtig für die benötigte Übersetzung bzw. Kraft die letzten Endes auf die Straße kommt
7. motor und solarpanel kaufen und testen, getriebe testweise montieren und testen
8. evtl. weitere tests mit zB kondensatoren machen, vor allem auch bei schlechten lichtverhaeltnissen um diverse erfahrungen zu sammeln.
9. testergebnisse dokumentieren
10. nach ausreichend ergebnissen rahmen und raeder kaufen und den motor samt getriebe montieren
11. wieder mit dem solarpanel erste test am offenen modell durchfuehren und dokumentieren
12. JETZT ueberlegen, wieviel Zeit noch ist und ob man weitere gimmicks einbauen kann, zB Beleuchtung wenn die Energie reicht, oder statt einer simplen Pufferung eine aufwändigere Laderegelung, die den Pufferelko erst bis zu einer bestimmten Spannung lädt auch bei wenig Licht und dann das Auto losfahren lässt etc.
13. Chassis kaufen, farben auswaehlen
14. endmontage, lackieren, funktionstest
15. arbeit schreiben, projekt abschliessen

natürlich kann man die reihenfolge auch voellig anders gestalten und das Panel nach dem motor auswaehlen, wie TM schrieb, es gibt da vermutlich keinen goldenen weg...

mehr kann man dir imho nicht mehr mitgeben, nun musst du allein erstmal vorankommen, insbesondere viel selbst testen, denn speziell wie ein bestimmtes panel zusammen mit einem bestimmten motor funktioniert kann man immer nur grob abschaetzen, vielleicht suchst du da besser einen bastel-, elektronik-, oder modelbauladen in deiner naehe auf.
für so ein projekt lohnt es sich vielleicht auch mal in die naechstgrößere stadt zu fahren in der es evtl. nen conrad oder so gibt, die lassen vielleicht auch mit sich reden und einzelne sachen in kombination vor ort und vor dem kauf testen.
wenn du es nicht schon hast, bestell dir einen conrad-katalog in papierform - so verrufen conrad angesichts der preise ist, das sortiment ist im modellbaubereich IMHO für einsteiger recht nett überschaubar und von allem was man braucht gibt es da auch was...

also frohes schaffen und vergiss nicht hier bilder zu präsentieren ;-)

PS: bitte hab Verstaendnis dafuer, das hier der Ton schnell rauher wird, wenn jemand den Eindruck erweckt, das er nur ne schnelle Anleitung und Erledigung seiner Aufgabe sucht, das gabs schon zu oft. nu hau mal rein, morgen bestellst nen conrad-katalog, uebermorgen gehst in die bibliothek, mittwoch liest du fleissig Artikel oder das Buch, das du dir ausgeliehen hast und donnerstag schreibst du dir nen plan aka dem obigen.
freitag faengst du an die ersten Punkte abzuhaken und Samstag postest hier wieder, wie weit du bist.


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: reox am Januar 22, 2006, 14:25:07
Zitat von: Soldier $txt[176] Januar 22, 2006, 01:01:13
Du hast eben was mit "SMD" geschrieben, hättest du evtl. einen Schaltplan wie das ganze zum Schluss aussehen könnte, wenn es verlötet wäre.


Also SMD sind einfach ganz normale bauteile, die nur auf eine ziemlich kleine größe geschrumft wurden. Also ein Widerstand der sonst 1cm lang ist verbraucht nun nur noch 3mm...
Zitat:
Und kannst du mir das nocheinmal genauer erklären wie das mit den Akkus funktioniert?

Zu den Akkus:
Also du hast deine Solarzellen und ein Akkupack. die Solarzellen dienen als Stromquelle über die dann die Akuus bei sonneneinstrahlung aufgeladen werden. Ist nun keine Sonne da (zB bedingt durch einen Tunnel, baum etc) so wird über den Akku strom gezogen. Die Schaltung besteht eigentlich nur aus ein paar Dioden und Kondensatoren, jedoch hab ich sie gerade net da. Bei Google solltest du sie aber eigenlich schnell finden können.


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: Soldier am Januar 22, 2006, 15:22:25
danke mal,

naja falzo hat es auch in nem mormalen ton herübergebracht. Danke auch reox.

Ich sehe schon das es hier gewisse Leute gibt die einfach nicht mehr klar kommen.
Habe mir erhofft nach meinem Post einfach zu wissen wie das mit dem ganzen Elektro  krims krams funktioniert.
Fehlanzeige.

Aber ihr habt mir schon sehr viel weiter geholfen und das schätze ich auch. Die Leute die echt sinvolle und brauchbare Kommentare gebracht haben wissen es selber.

Es ist mir auch klar das ihr das nicht für mich machen sollt, ich wollte ja lediglich ein paar Grundfragen klären, das wäre alles gewesen.
Ich werde nun nach den von Falzo nummerierten Punkten Schritt für Schritt vorgehen und dann sobald es was neues gibt posten.

Bis dahin , ich weis nicht wie lange post ich erstma nichts, sonst kann ja sein das man bei der nächst für mich "unlogischen" Frage dirket dumm angeamcht bzw. fertig gemacht wird wenn man es nun mal nicht weis.


bis dahin, topic closed.

nico



Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: FYoshi am Januar 22, 2006, 15:28:49
Wäre aber sicherlich interessant Deinen Fortschritt hier zu posten.
:mehr_pics2: Besonders im Bezug auf Elektronik haben das hier einige Leute echt drauf und können Dir bestimmt bei den einen oder andern Punkt wirklich weiterhelfen. Interessant könnten für Dich sicherlich noch diverse Roboter-Foren sein wie z.B. http://www.roboternetz.de


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: arjan99 am Januar 22, 2006, 19:56:22
Also schwer is das nicht, Goldcaps sind dafür genau richtig, die können so nen kleinen Motor einige Minuten betreiben. Das dürfte reichen. Dann solltest du mit Hilfe einer Schottky-Diode (am besten SMD, wie reox schon richtig gesagt hat) verhindern, dass die gespeicherte Ladung über die Solarzellen abfliesst, anstatt in den Motor. Schottky, weil dabei weniger Verluste entstehen. Eine Ladeelektronik ist ebenso überflüssig wie kleine Frontscheinwerfer.
Und vergiss vor allem das hier nicht: :mehr_pics2:


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: Soldier am Januar 26, 2006, 16:09:01
so jungs hab mich mal an die Elektronik gewagtm hab nun 2Bücher zu Elektronik und Photovoltaik gelesen.

habe mir nun einen Schaltplan gemacht und wollte fragen ob das so gehen würde :

LINK (http://home.arcor.de/n.eisenhauer/scheis%20zeichung%20!.bmp)

sry war paint , habe sonst kein Programm dafür, Motor dachte ich an nen Motor von ner Akku Bohrmaschein mit nem Planetengetriebe.

ich habs ma versucht bin für Kritikoffen.

Achja, das Auto wird nun so gebaut das es stabil und schnell fährt, deswegen auch der Akku, es muss doch nicht mehgr " so leicht " werden.


mfg nico

Crawler@edit: Flink den Link gefixt...


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: Falzo am Januar 26, 2006, 17:40:02
das sieht doch schon prima aus, die idee mit dem motor find ich gar nicht so uebel, das ist mal wirklich basteln statt fertig kaufen :-)

könnte allerdings nicht unbedingt klein sein... wie groß soll das auto denn jetzt werden, also so ungefähr? 2 panel muessen ja auch untergebracht werden...
wie wärs zB mit nem truck, der auflieger wuerde dann reichlich platz für panels obendrauf und elektronik innen drin bieten :-)



Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: Soldier am Januar 26, 2006, 19:12:53
also ich rechne erst nocheinmal alles durch ob alles passt, ich bekomm morgen den mortor zu sicht, sollte der gehen und ich mir das zutrau das zu bauen, dann kauf ich mir die teile, dann weis ich ja erst wie groß es wird.

Als Hinteracshe hat man mir ne Gewindestange empfohlen.

ICh steh jedoch immernoch vor nem GROßEN "?"

wie bekomm ich die umdrehungen desmotors auf die räder, gibts da bilder etc. wo ich mir das mal anguggen kann ?


dankeschön,

nico


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: StarGoose am Januar 26, 2006, 20:24:44
hä? Bilder?

sorry aber wie wäre es den mal mit kurz insichgehen und nen gedankenblitzt bekommen so ala

EIN GETRIEBE plus entsprechende Mechanische Ankopplung an deine Antriebsachsen und den Motor welche natürlich höchtwarscheinlich selbst gefertigt werden müssen außer man verwendet die Standardisierten Motoren Getriebe und Antriebsachsen aus dem Modellbau...

zu der Idee mit dem Akkuschraubermotor plus dem Originalvorsatzgetriebe:

Akkuschraubermotoren mit ihren Getrieben entwickeln eine enorme Kraft ebenso wie Umdrehungen pro Minute an der "Abtriebsachse" aka Bohrfutter welche für so ein Solar auto vielleicht nicht oprimal geeignet sind


Allerhöchsten würde ich den Motor aus dem Schrauber verwenden und mir in der Modellbauecke von Conrad ein entsprechendes Untersetzungegetriebe zusammenstellen.
Dazu einfach bei entsprechender Spannung am Motor die Umdrehungszahlen messen und mit der entsprechenden Rädergröße verrechnen sodaß eine händelbare und nicht zu schnelle Geschwindigkeit herauskommt damit hast du die benötigte Untersetzung

wenn du es direkt mit dem Akkuschrauber inkl originalem Vorsatzgetriebe und eventueller Spannungsdrosselung versuchen möchtes so würde ich davon abraten.
Wenn Motoren mit Unterspannung betrieben werden so erhöht sich die gezogene Stromstärke und der Wirkungsgrad fällt rapide alles Dinge die du in einem Solarauto vermeiden solltest.


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: Soldier am Januar 26, 2006, 22:01:01
*treffer*

*dumm staun*

*nun nicht weiter weis*  :(


danke,

nico


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: J.C.Denton am Januar 26, 2006, 22:20:01
akkuschrauber-motoren sind viel zu groß und schwer. dein motor sollte nich größer sein als 30-40 mm durchmesser und 20-30 höhe. und wenig umdrehungen, viel drehmoment. kein getriebe, eine angetriebene achse mit vernünftigen lagern. (buchsen aus messig, oder kugellager von oberfräsen-fräser, gibts set mit 10-12 stück fürn 10er im baumarkt. der "anlaufring" isses. davon 2 abschraubn, dünne welle durch (gibts bei conrad sicher passendes rundmaterial) das is dann sehr leichtgängig.

http://www.cornemuse.de/herstellung/kiste/kiste_15.jpg

hier is son fräser.

mit den lagern hast du ne chance. dann n wirklich kleiner motor der ned viel strom braucht. 2 achsen 3-4 mm dick, je nach dem wie groß das lager ist. besorg dir n rundstahl oder rundmessing beim conrad, der leicht durchschieben geht, aber nicht stark wackelt. dann nehm n dünnes sperrholz oder was, bau 4 kötzchen drunter, und bohr löcher für die lager, also ned durch, sondern ca 4-5 mm durch, und 7-8 mm anbohren, das sich die lager reinsetzen. dann die achse mit z.b. sekundenkleber einkleben in die lager. die räder zu klein bohren und aufpressen. (kunststoff oder holz, was leichtes.) den motor würde ich mit 2 zahnrädern an die achse setzen. oder nur 1 rad antreiben.


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: b0nze am Januar 26, 2006, 22:38:15
Ich hab nen Motor von nem Akkuschrauber rumliegen... vor dem hab ich richtig Angst :)

Wenn du den an ne 12V Blei-"Batterie" klemmen würdest, dann bekämst du das auch nicht mehr los, weil (zumindest meiner) die einen recht geringen Innenwiderstand und damit großen Strom haben.

Hab ich mal an mein (letzte Woche) umgebautes ATX-Netzteil an 12V gehängt... im Moment, als ich den mit den Kabeln verbunden hatte, wurde das Licht in meinem Zimmer kurz dunkler und der Motor hat nen rießen Hüpfer gemacht :).

Well, IMO musst du dich entscheiden:
1. Du nimmst nen Solarmodul, nen paar mF als Kondis und nen kleinen Motor. Dann haste dein Solarauto.
2. Du nimmst nen Solarmodul, das du zum Laden des Akkus verwenden kannst, nen kleinen Akku (12V 1,2Ah) und nen kleinen Motor. Dann haste ein akkubetriebenes Auto, welches für Laien so aussieht, als würde es die Akkus nur zur Pufferung des Solarstromes benötigen, in Wirklichkeit ist fertich, wenn der Akku leer ist und schönste Sonne scheint.
3. Du frägst, ob es reicht, nen Autolein zu bauen, welches Steuerbar ist und welches einen Akku als Spannungsquelle verwendet. Dann haste ein funktionierendes Auto.

IMHO,
b0nze


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: Soldier am Januar 27, 2006, 17:23:25
ich machs nunnach meiner Planung, ich nehm ja den Strom von den Solarzellen warum sollte es dann kein Solarauto sein ? Die richtogen Solarautos hane doch auch akkus drin....



aber trotzdem danke für die Ratschläge, bin noch auf der Suche nach Zahnriemen etc. ^^

danke,
nico


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: J.C.Denton am Januar 29, 2006, 00:50:21
mit zahnriemen wird das nichts. es sei denn du wirft viel geld für solarzellen raus und baust n riesen auto. zahnriemen hat conrad.


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: StarGoose am Januar 29, 2006, 01:25:41
das so pauschal zu sagen halte ich für verfrüht denn bisher ist über die dimensionen des gefährts noch nicht viele in erfahrung zu bringen...

da er aber mit nem akkuschraubermotor fahren will wird es schon etwas größer werden und in modellautodimensionen vorstoßen oder sogar etwas darüberliegen
denn auch akkus die er verwenden möchte sind entsprechend groß und schwer

ein weiter vorteil für die zahnriemen ist das sie eine sehr leise übertragunsmöglichkeit sind und größere strecken überwinden können genauso wie sie bei starken temperaturschwankungen veränderungen im getriebe besser abfedern und auch über umlaufrollen/spannrollen geführt werden können um eben bei überlast anzufangen mit rutschen oder auch z.b. bei gefederten achsen trotzdem noch die kraftübertragung zu gewährlsiten

dazu gibt es abgestimmte zahnscheiben bei conrad um verschiedene übersetzungen herstellen zu können
zusätzlich haben sie den vorteil das sie etwas die anruckbewegungen dämpfen und damit die mechanischen teile schonen
bei richtig eingestellter spannung könenn sie bei überbelastung anfangen zu rutschen bzw. wenns ganz schlimm ist reißen damit wird der rest des getriebes und der motor im extremfall geschohnt und gesichert

noch dazu sind sie bei einem direkten achsenantrieb nicht so anfällig gegen staub dreck und wasser und eine offen auf der achse sitzende zahnscheibe muss nicht wie ein zahnrad oder kettenrad geschmiert werden was wiederum dreck anzieht und mit der zeit stark verschleißt...

hinzu kommt das die zahnscheiben meistens aus aluminium hergestellt werden können und für vergleichbare andere kraftübertragungen die zahnräder schon aus verschleißtechnischer sicht oft aus härteren und damit schwereren materialien gefertigt sind
nochdazu lässt such aluminium recht gut hobbymäßig bearbieten und die zahnscheiben sind so dick das fast ohne kugellager auf einer achse laufen oder eine gute form oder kraftschlüssige verbindung damit herstellen



Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: J.C.Denton am Februar 3, 2006, 19:10:09
ich bezweifel das er ne solarzelle mit soviel power auf das ding kriegt, bzw son ding erschwinglich ist, das soviel saft für son motor, getriebe, riemen usw da ist. deswegen sage ich das wird nichts. was du aufgezählt hast stimmt zwar, aber son mini-zahnrad aus stahl wiegt auch ned viel. der bohrmaschinenmotor wiegt locker 500 gr oder mehr. viel zu schwer. ich würde das ganze auto höchstens 500gr wiegen lassen, und das schwerste die solarzelle sein lassen.


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: StarGoose am Februar 3, 2006, 19:41:25
das schwerste dürften die akkus werden und der rest läppert sich ziemlich fix zusammen...

ich finde den motor ja auch übertrieben

Solarmotoren sind sicherlich auch bissel schwach aber ein kleiner Modellbaumotor mit entsprechendem untersetzungsgetriebe reicht für ne Sojurner große Hutschachtel locker aus

2h laden 30min langsame Fahrt... reicht für nen ferngesteuerten Roboter als wissenschaftlichen Geräteträger z.b. locker aus und benötigt keine alzugroßen solarpanels...

wenn er ein Solarauto wie ein Modellauto bauen will das ständig im dauerbetrieb fährt dann muss er schon eine gewisse solarpanelgröße vorhalten und um auch bedeckten himmel abpuffern zu können zusätzlich akkus und das wiederum benötigt elektronik panelüberschuß größeres  cassi und mechanik wie auch getriebe und damit auch motor

aber ich denke mal das projekt wird eh im sande verlaufen denn bisher ist noch nix konkretes über größe und leistungsfähigkeit geplant worden sondern nur so in ins blaue hinein losgemacht...
und 100€ ist als Budget ebenfalls viel zu klein außer man baut wirklich nur ein Indoor oder Tischmodell da reicht dann wirklich ein solarmotor aus


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: da_bigboss am Februar 3, 2006, 21:09:23
ähm mal was ganz was einfaches: in nem elektronikladen in meiner gegend gibt es solarplatten, motor und passende zahnrädchen für 6euro zu kaufen. damit kannste dir ein handgroßes auto bauen, was sich vorwärts bewegt und gut ist. der motor ist für diese verhältnise relativ stark und reagiert sofort auf einfallendes licht. wäre das einfachste und billigste in deinem fall. nur weis ich leider nicht, wie das nochmal hieß - hab die "Anleitung" weggeworfen :)


Titel: Re: Jahresarbeit : Solarauto
Beitrag von: J.C.Denton am Februar 5, 2006, 08:57:50
also ich dachte er will keine akkus nehmen !?


passenden motor, was langsames mit viel drehmoment, guggen wieviel mha der braucht.
dann man muss doch nur mal guggen ab welcher größe ne solarzelle bei tageslicht genug strom liefert, und gut is.


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