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Alles rund ums Modden / Elektronik, Elektrik / Re: 629 LEDs = 12,58 A bei 3V ?
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am: August 12, 2009, 10:38:35
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Ne im Ernst, mich interessiert, wie du auf diese Abschätzung kommst. Es hängt doch nicht vom Erbauer ab, wie hoch der Wirkungsgrad eines Step-Up-Reglers ist, sondern von den verwendeten Komponenten. Eine Spule mit geringerem Innenwiderstand verbaut und schon ist das Teil effizienter, ohne dass der Laie weiss warum.  btw: Wenn man einen Step-Up selber baut, ist man auch kein Laie mehr. Ich selber hab jedenfalls noch nie einen gebaut. Zudem war hier die Rede von "bei ebay kaufen". Diese Abschätzung kommt aus Erfahrung.
Eine Spule mit geringeren Innenwiderstand muss nicht zwingend in einer höheren Effizienz resultieren, die Kernverluste spielen hier auch noch ein große Rolle. Außerdem muss die Spule natürlich die richtige Induktivität haben und auch den Spitzenstrom aushalten, ohne zu sättigen. Auch die MOSFET Ansteuerung spielt eine große Rolle, denn in der Realität hat jede noch so kurze Leiterbahn (bei Lochraster sind die zwangsweise länger) nicht nur einen geringen ohmschen Widerstand, sondern vor allem auch ein parasitäre Induktivität. Diese bildet mit der Gatekapazität einen Schwingkreis, wodurch der FET in der Off-Phase nicht sauber ausschaltet. Deswegen braucht man hier einen Gatewiderstand, wird der allerdings zu groß gewählt, steigen die Schaltverluste extrem an. Weiterhin ist auch die Masseführung wichtig, dadurch kann man sich leicht Störungen über das Feedback Netzwerk einfangen, die man auch mit zusätzlichen Filtern nicht mehr wegkriegt. Im schlimmsten Fall wird der gesamte Regler sogar instabil. Dadurch stimmt dann nicht nur die Ausgangsspannung nicht mehr, es entstehen auch sehr hohe Spitzenströme, die widerrum sehr hohe Verluste verursachen. ... |
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Alles rund ums Modden / Elektronik, Elektrik / Re: 629 LEDs = 12,58 A bei 3V ?
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am: August 12, 2009, 08:41:26
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Ich will ja jetzt nicht den Buh-Mann spielen, aber ich denke ihr überschätzt hier den Wirkungsgrad des Step Up Reglers. Um hier auf einen Wirkungsgrad won über 90% zu kommen braucht man schon etwas Erfahrung, und bei einem Laien der das warscheinlich auch noch auf Lochraster aufbauen will kann man froh sein, wenn man die 80% erreicht. (Die Verluste an den Vorwiderständen kommen dann auch noch dazu) Da aber eine einfache Serienschaltung von 3 LEDs mit Vorwiderstand an 12V bereits einen Wirkungsgrad von 75% aufweist, bringt ein Step Up Regler, wenn überhaupt, nur einen kleinen Vorteil.
Deswegen bleib bei dem Vorschlag mit 3 LEDs in Reihe mit einem Vorwiderstand an 12V, das ist die einfachste Lösung. Alerdings sollte man mal drüber nachdenken, ob man die LEDs unbedingt mit 20mA betreiben muss. Die leuchten auch schon bei niedrigeren Strömen! |
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Alles rund ums Modden / Elektronik, Elektrik / Re: Beste Methode für Molex-Stecker
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am: August 5, 2009, 20:15:14
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Das ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Die Mathematik sagt, das das alles funktioniert. Stimmt auch, wenn die LED wirklich alle exakt 2,0V Durchlaßspannung haben.
Haben sie aber nicht, so genau lassen sich LED nun mal nicht produzieren - und werden sie aus Kostengründen auch nicht.
Nun nehmen wir an, von deinen 6 LED haben zwei eine um 0,1V niedrigere Durchlaßspannung. Das heißt, das 0,2V NICHT durch die LED abfallen - das müssen nun die Widerstände der Leitungen und der LED übernehmen. Rechnen wir großzügig, das die LED und die Drähte alle zusammen 200 Milliohm (0,2 Ohm) Widerstand haben.
I = U/R = 0,2V / 0,2 Ohm = 1 Ampere (!!!)
Nur zur Ergänzung:
[KlugS****ßmodus] Das Problem sind nicht die Fertigungstoleranzen, du vergisst bei deiner Rechnung nämlich den dynamischen Widerstand der LEDs. Dieser liegt bei den Standard LEDs im normalen Betriebspunkt durchaus im ein- bis zweistelleigen Ohm-Bereich. Dadurch würde der Strom schon ausreichend begrenzt.
Das Problem ist der negative Temperaturkoeffizient der LEDs. Das bedeutet, dass bei einem konstanten Strom die Flussspannung der LED sinkt, wenn die Temperatur steigt. Für den Betrieb an einer konstanten Spannung bedeutet dies dann im Umkehrschluss einer Stromerhöhung bei Temperaturerhöhung. Dadurch würde die LED aber noch wärmer, was widerrum den Strom noch weiter steigen lässt, was dann wieder zu einer Temperaturerhöhung führt und ... . Das nennt sich auch thermal Runaway und ist der ist der eigentliche Grund für die Notwendigkeit eines Vorwiderstandes (oder eine andere Form der Strombegrenzung). [/KlugS****ßmodus] |
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Alles rund ums Modden / Elektronik, Elektrik / Re: Step Up - 3,3V -> 12V
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am: Juli 11, 2009, 13:56:51
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Die 19V werden wir über einen Festspannungsregler auf 12V bringen, damit wird der Sensor versorgt.
Viel zu umständlich, ein 12-15k Widerstand reicht vollkommen aus. Wenn man unbedingt einen (in dem Fall unnötigen) Spannungsregler verbauen will, dann aber gleich einen 5V-Typ. (Man könnte natürlich auch direkt die 5VSB vom Mainboard anzapfen, der 20-polige ATX Stecker ist zwar nicht bestückt, da aber alle ION Boards offensichtlich das selbe Layout haben ist die Spannung dort höchstwarscheinlich trotzdem vorhanden.)
PS: Den Sensorausgang kann man prinzipiell auch direkt am Mainboard anschließen, da der PowerSwitch Anschluss auch nichts anderes macht, als die Signalleitung mit GND zu verbinden. Genau das macht der Sensorausgang auch, man muss nur auf die Polarität achten. |
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Alles rund ums Modden / Elektronik, Elektrik / Re: "Wärmeschwelle" Schaltung
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am: Juni 27, 2009, 21:39:40
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Reicht es aus um einen Transistor zu schalten?
Nein, da ist quasi überhaupt kein Dampf dahinter. Wenn du einen Transistor ansteuern wills, benötigst einen zusätzlichen Pull-Up Widerstand am Ausgang. Aber bei einer LED spricht doch nichts dagegen die low-active zu schalten. |
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Alles rund ums Modden / Elektronik, Elektrik / Re: "Wärmeschwelle" Schaltung
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am: Juni 27, 2009, 17:58:07
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Kleiner Hinweis:
Viele Komperatoren (auch der LM293) haben nur Open-Collector-Ausgänge, d.h. die können im High-Zustand keine Last treiben. Häng deine LED also nicht zwischen Ausgang und Masse, sondern zwischen Ausgang und Vcc und vertausch zusätzlich die beiden Eingänge. |
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Alles rund ums Modden / Elektronik, Elektrik / Re: Tiefpassfilter
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am: Mai 3, 2009, 22:21:51
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Prinzipiell gibt es ja zwei Möglichkeiten einen zu bauen: - Kondensator - Induktivität
Naja, prinzipiell gibts viel mehr Möglichkeiten, aber mit einem Kondensator oder einer Induktivität allein geht das nicht. Da ist min. noch ein Widerstand notwendig.
Aber normalerweise brauchst du den nicht, da der normalerweise bereits integriert ist. Außerdem ist der Subwoofer sowieso nicht in der Lage höhere Frequnezen wiederzugeben, da er selbst als Tiefpass wirkt. |
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Alles rund ums Modden / Elektronik, Elektrik / Re: LED Vorwiderstand zu heiß
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am: April 20, 2009, 16:46:42
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Das kommt darauf an, wie sie kaputt gehn. Stellt die defekte LED einen Kurzschluss dar, wird sich der Strom der durch die verbleibenden LED auf ca. 40mA erhöhen. Das werden die natürlich nicht lange mitmachen. Stellt die defekte LED allerdings eine Unterbrechung dar sind natürlich alle LEDs in der Reihe aus (aber nicht defekt).
Allerdings muss man sich bei LED eigentlich nicht so sehr um die Lebensdauer kümmern, da die eben unter normalen Bedingungen mehrer tausend Stunden halten. Sollte die Haltbarkeit aber wirklich eine so entscheidende Rolle spielen, ist es sinnvoller die LEDs von vornherein mit weniger Strom zu betreiben und auch die Versorgungsspannung sollte man da etwas genauer unter die Lupe nehmen. |
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Alles rund ums Modden / Elektronik, Elektrik / Re: LED Vorwiderstand zu heiß
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am: April 20, 2009, 13:33:26
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Das hab ich gemeint, mehrere LED's in Reihe schalten kommt nicht in Frage (egal ob jetzt 3 oder 4 oder mit oder ohne Vorwiderstand). Wenn eine kaputt geht gehen die anderen auch nicht mehr.
Sorry, wo hast denn das her? Das ist vollkommener Quark. Dioden darf man nicht parallel schalten, eine Reihenschaltung ist mit Strombegrenzung kein Problem.
Der Grund dafür ist der negative Temperaturkoeffizient von Dioden, das bedeutet, dass die Flussspannung bei konstantem Strom bei Temperaturerhöhung sinkt. An einer konstanten Spannung bedeutet es, dass sich der Strom bei Temperaturerhöhung erhöht, was widerrum zu einer weiteren Temperaturerhöhung führt. Dadurch kommt es zu einer thermischen Mitkopplung, die solange anhält bis die Diode das zeitliche segnet. Deswegen muss der Strom durch LEDs eben auch begrenzt werden, ob man da jetzt allerdings jeder LED einen eigenen Vorwiderstand spendiert, oder mehreren in Reihe geschaltenen LEDs einen gemeinsamen Vorwiderstand ist egal. Der Effekt ist in beiden Fällen der gleiche, bei Temperaturerhöhung würde der Strom in der/den LEDs ansteigen, dies hat aber einen höheren Spannungsabfall am Vorwiderstand zur Folge, was den Stromfluss widerrum verringert und somit stabilisiert. |
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Alles rund ums Modden / Elektronik, Elektrik / Re: LED Vorwiderstand zu heiß
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am: April 20, 2009, 13:19:40
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Genau diese Idee hat OlafST aufs heftigste abgelehnt ;-) Ich tu das genauso. Ich hab schon genug LED's in den Tod geschickt weil sie nicht einen eigenen Vorwiderstand hatten sondern in Reihe geschaltet wurden. Das ist inakzeptabel.
Lesen ist nicht deine Stärke, oder? Wo hab ich was von 4 LED direkt an 12V geschrieben?
Ich schrieb drei LEDs plus Vorwiderstand! |
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Alles rund ums Modden / Elektronik, Elektrik / Re: LED Vorwiderstand zu heiß
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am: April 20, 2009, 13:05:28
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So ein 1/4W Widerstand hat einen typischen Wärmewiderstand von 200K/W, d.h. wird der mit 250mW belastet, wird er sich um 50K erwärmen. Wenn man den allerdings in Heißkleber versenkt, dann wird sich dieser Wärmewiderstand warscheinlich verschlechtern, wodruch der Widerstand unter Umständen nicht mehr voll belastet werden kann. Allerdings sind die Widersände eigentlich ziemlich robust, so dass der sich verflüssigende Heißkleber das größere Problem sein wird.
Die einfachste (und sinnvollste) Lösung hat Crawler übrigens schon erwähnt, drei LEDs in Reihe mit einem 150 Ohm Widerstand und fertig. |
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Alles rund ums Modden / Elektronik, Elektrik / Re: MOSFET's parallel Schalten
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am: April 16, 2009, 10:23:15
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Auf einen Gatetreiber würd ich hier verzichten, denn einerseits sind die Umschaltverluste bei den fürs Dimmen typischen Frequenzen (100-1000Hz) noch im erträglichen Bereich und andererseits ist es auch aus EMV Gründen besser bei diesen Strömen mit "lahmen" Schaltflanken zu arbeiten.
Übrigens ist dein Schaltplan richtig, das kann man so machen, und FETs darf man auch ohne Ausgleichswiderstände oder sowas parallelschalten, nur bei bipolaren Transistoren geht das nicht. Ein heißer bipolarer Transistor leitet besser als ein kalter, deswegen wird ein leicht stärker belasteter Transistor immer mehr Strom abbekommen und immer heißer werden und schließlich durchbrennen (im Fachjargon heißt das secondary breakdown). Bei FETs ist das Temperaturverhalten genau andersrum und deswegen sind sie unproblematisch im Parallelbetrieb.
Richtig, aber nur als Ergänzung dazu: Der Kanal eines voll durchgeschaltenen FETs verhält sich wie ein Stück Metall und hat damit einen positiven Temperaturkoeffizienten. Dadurch ist in dem Fall das Parallelschalten kein Problem. Im Linearbetrieb (der hier ja nicht vorliegt) braucht man aber, genau wie beim BJT, dennoch Ausgleichswiderstände, da die Thresholdspannung einen negativen Temperaturkoeffizienten hat. |
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Alles rund ums Modden / Elektronik, Elektrik / Re: Ethernet Switch im PC
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am: April 12, 2009, 21:25:53
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is es empfelendswert das mit 12v zu testen? also obs geht und zuwarm wird.. oder kann das ding gleich durchbrutzeln?
Nein, 12V anstatt 7,5V sind im Falle eines Linearreglers gleich 5,5W mehr an Verlusten. Das geht mit hoher Warscheinlichkeit schief.
Allerdings kannst du mal den Regler suchen, falls es ein 5V Typ ist (und da bin ich mir zu 95% sicher) kannst du an dessen Ausgang direkt die 5V vom Netzteil drannhängen |
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Alles rund ums Modden / Elektronik, Elektrik / Re: § Spannungen - 1 Ausgangsspannung...WIE?
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am: April 7, 2009, 12:36:35
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Ich bin nicht lernresistent, nur frag ich mich was ich nun glauben soll (grund steht unten). Beim HDD-Flasher brauchst ebenfalls 10 Ohm (der leifert auch 12V und keine 10,7V).
Lies Dir hier mal bitte die ersten Beiden sätze unterhalb des BD135 durch. http://www.moddingtech.de/tuto...ht-flasher.htmlHier steht nochmal dass beim Optokoppler ein spannungsabfall von 1,3V zustande kommt: http://www.roboternetz.de/phpB...pic.php?t=24245Soviel zum Thema lernresistenz und 10,7V (ist nicht böse gemeint)  Den Satz habe ich schon gelesen, aber der ist einfach falsch. Der hat warscheinlich die Flussspannung der Optokoppler LED von 12V abgezogen, das ist aber vollkommen falsch, da der Optokoppler den Strom überträgt und nicht die Spannung. Oder er hat einfach zu viel LEDs dranngehängt, denn für mehr als 300-400mA müsste man den 4k7 Widerstand deutlich minimieren.
Jetzt machen wir das ganze mal interessant: Übernimmst du dafür die verantwortung dass am ausgang des faders max. 9V von den angelegten 12V und nicht mehr vorhanden sein werden? Wenn ich die Schaltung selbst aufbauen würde ja, aber für deine Lötkünste übernehme ich natürlich keine Verantwortung. |
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