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Thema: "Quietschendes" Relais bei Spannungswechsel (Gelesen 5089 mal)
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spieleweb
Modding-Noob

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Hallo zusammen,
habe mir eine kleine Licht- und Temperaturabhängige Schaltung gebaut. Das ganze besitzt ein Relais, welches dann an die Heizplatte angeschlossen ist. Soweit funktioniert die Schaltung. Nun habe ich das Problem, dass wenn der LDR abgedunkelt ist die Spannung abfällt (wie im Sinne des Erfinders ) das Relais kurz "quietscht" als ob es mehrmals Betätigt wird. Eine richtig gepolte Löschdiode ist vorhanden. Ist dieses "Quietschen" schädlich für das Relais? Soll ich es lieber mit Transistoren realisieren?
Gruß spieleweb
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b0nze
Gast
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Ich hab noch nie ein Relais quietschen gehört.
Wenn du sagst mehrfache Betätigung, dann würde ich sagen, du hast keine Hysterese in der Schaltung.
Was ist das denn für eine "kleine Licht- und Temperaturabhängige Schaltung" (BTW.: licht- und temperaturabhängige")? Schaltplan bzw. Skizze?
b0nze
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spieleweb
Modding-Noob

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Ich liebe dieses Forum!
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 Das ist der Schaltplan
edit: Also wenn ich mir die Wikipedia-Seite (Hysterese) anschaue, könnte es ja dies sein Weitere Bedeutungen der Hysterese in Physik und Technik: "Regelungstechnik: Zweipunktregler wie der Schmitt-Trigger zeigen ebenfalls ein Hysterese-Verhalten. "
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« Letzte Änderung: Juni 10, 2006, 21:46:35 von spieleweb »
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StarGoose
Modding Urgestein

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selber suchen tut nicht weh!
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ich kenne solches quietschen nur wenn das relais mit wechselstrom betrieben wird aber nicht dafür ausgelegt ist und vor allem wenn die ausgangsspannung oder stromstärke zum schaltzeitpunkt nicht ganz ausreicht sauber das relais zu schalten (das kann dann auchmal an viel zu langen oder zu dünnen zuleitungen liegen die eventuell auch nicht geschirmt sind)
dann schaltet das relais innerhalb 1sek sehr oft aus und ein bis es endlich mal eingeschalten bleibt und das klingt dann wie ein kurzes hochfrequentes quietschen (hat was mit der im relais erzeugten rückwärtsspannung beim einschalten zu tun und mit dem magnetfeld das sich in der kurzen zeit dann abbaut)
ich würde daher empfehlen zu überprüfen ob du überhaupt für die dort anliegende schaltspannung das richtige relais hast und ob die schaltung auch genügend strom für die spule liefert das sie sauber schalten kann dabei spannungsdrops von dioden und transistoren mit einberechnen, leitungslängen und querschnitt überprüfen stromversorgung auf insgesammt genug leistung für die daran hängende schaltung inkl relais überprüfen
es kann auch einfach daran liegen das sich die versorgungsspannung (oder deine treiberstufe) irgendwie aufschwingen dagegen müssten entsprechende maßnahmen getroffen werden
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Falzo
Diktator vom Dienst
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also zunaechst mal enthaelt deine schaltung ja (noch) keine hysterese und tatsaechlich kommt das quietschen dann vermutlich wohl daher, das du keine 'harten' schaltschwellen hast, sondern der transistor irgendwann grade soweit auf ist, das das relais fast anzieht, aber doch noch nich... insbesondere da ein relais zum eigentlich schalten etwas mehr leistung benötigt, als zum späteren halten, könnte es in diesem grenzbereich eben zu einem flattern/schwingen kommen, das dieses geräusch erzeugt.
sinnvoller ist die verwendung eines operationsverstärkers, hier laesst sich tatsaechlich auch eine hysteres gut realisieren, die im uebrigen nix anderes macht, als eben nicht eine schaltschwelle fuers ein- und ausschalten festzulegen, sondern JE eine ober- und untergrenze an der geschaltet wird. das verhindert, das nach dem einschalten im grenzbereich gleich wieder ausgeschaltet wird. sozusagen ein pufferbereich dazwischen.
LIEST DU! http://www.elektronik-kompendi...slt/0311271.htm
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