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Thema: [Casecon] Plexiglas Mini ITX Gehäuse *Fertig* (Gelesen 41016 mal)
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Ich denke schon, dass es im Sinne der bastelwütigen Modder ist, auf die Gefahren auch öffentlich sichtbar hinzuweisen.
Prinzipiell ist es kein großer Aufwand für den Mainboardhersteller, sich strikt an die USB-Spezifikationen zu halten. Die Stromstärke kann ohne weiteres überwacht werden, dazu müsste man ja nur einen niederohmigen Shunt in die USB-Versorgungsspannung einschleifen und über diesen dann die Spannung messen, um auf den Strom zu schließen. Für dein Beispiel der externen Platten, die ohne zweiten Stromanschluss daherkommen, gibt es mehrere Möglichkeiten: a) es wird intern eine Platte verwendet, die keinen hohe Anlaufstrom benötigt, 1,8"-HDDs gehören scheinbar generell dazu b) laut Wikipedia (und das habe ich auch noch nicht gewusst) werden in der USB-SATA- bzw. USB-IDE-Wandlerelektronik größere Kondensatoren genutzt, um Energie beim Anlaufen bereitzustellen. c) Streuungen in maximal bereitgestellten Stromstärke (vom Hersteller gewollt oder ungewollt, sei jetzt mal dahingestellt...) Ich habe hier eine HDD, die läuft an einem Port meines Hauptrechners, am Netbook bspw. nur über den vorhin angesprochenen Y-Adapter.
Nehmen wir mal ein anderes Beispiel, das in letzter Zeit so populäre iPad aus Cupertino. Das will an vielen USB-Ports von PCs gar nicht erst laden. Grund: nicht genügend Strom bereitgestellt. Sofern ich das richtig in Erinnerung habe, sind aber aktuelle Gigabyte-Boards in der Lage, den erhöhten Ladestrom (fernab der USB-Spezifikationen) abzugeben. Gibt sogar eine entsprechende Software dafür: Klick! Dieser erhöhte Strom ist eben nicht standardmäßig voreingestellt, man hält sich im Allgemeinen an die Vorgaben der USB-Schnittstelle. Erst durch eine explizite Freigabe, hier durch die Software, erfolgt die Bereitstellung der höheren Stromstärke.
Versteh mich nicht falsch, ich bin durchaus der Meinung, dass mainboardseitig generell auch ein höherer Strom zu bewerkstelligen ist, Bauteile werden entsprechend dimensioniert worden sein, dass auch immer ein gewisser Puffer vorhanden ist. Auch halte ich es durchaus für möglich, dass Hersteller A streng die 500 mA einhält, Hersteller B aber genauso gut 550 mA, wenn nicht sogar 600 mA zusichern könnte. Aber egal ob 500 oder 600 mA unter angemeldeter Last, ich halte immer noch an der zweistufigen, aktiven Strombegrenzung (100/500mA) fest.
Und jeder, dem seine Hardware etwas bedeutet, sollte sich ebenso an diesen Richtwerten orientieren. Deine nicht belegbaren Theorien könnten bei vielen Lesern in gefährlichen Spielereien enden.
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Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen. (Heinrich Heine)
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StarGoose
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selber suchen tut nicht weh!
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Du steckst sowas hoffentlich nicht auch an deinen Rechner. ^^
Im allgemeinen kostet so ein Mainboard doch etwas und die darauf steckende Hardware noch viel mehr. Wer ernsthaft damit nicht halbwegs respektvoll umgeht und Spezifikationen ignoriert braucht sich über die Konsequenzen nicht wundern.
Also können wir uns endlich schlicht darauf einigen das es trotz allem keine gute Idee ist die Usb Ports als Steckdosen zu mißbrauchen!?
Usb 3.0 hat höhere Ströme Spezifiziert ich bin mir allerdings über die Anmeldeprozedure selbiger dort gerade nicht ganz im klaren. Dort kann es (innerhalb der Grenzen) dann leichter sein seine China Gadgets zu betreiben.
Da man allerdings beim modden sowieso oftmals den Lötkolben braucht und im Rechner auch das Netzteil nichtgerade weit weg ist, ist es sicherlich immer der beste weg sich seinen Strom von dort zu holen statt Datenanschlüße dafür zu mißbrauchen.
Denn dann kann man auch aus den Pci und Pci-e slots oder gar am Speichersteckplatz oder CpuSockel sich Strom besorgen... nur wird dort wohl jedem sofort klarer welcher Gefahr er seine Hardware damit aussetzt. 
und nun bitte wieder btt 
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Was passt wird manchmal wieder unpassend gemacht..
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So jetzt habe ich auch die Chromoflex. Ein RGB Led Steuermodul, welches mit den passenden Plugins zum richtigen Wunderwerk wird. Im Standardlieferumfang ist schon ein Editor enthalten, mit dem man Farben mischen, dimmen usw. machen kann. Das Modul ist doch größer als ich gedacht habe und war ganze 4 Stunden damit beschäftigt, das Modul überhaupt in das Case unter die Festplatte zu bekommen.


Mal ein paar Bilder der Farben: (Evtl. hätte ich mal staubwischen können  


 Kaltweiß:

Warmweiß:
 Zu guter letzt noch ein kleines Video der Sound to Light funktion. Eine Ambilightfunktion gibt es auch (als Plugin) welche die (überwiegenden) Farben des Bildes darstellt. Aber das habe ich noch nicht ausprobiert. War schon schwer genug das Winamp Plugin so einzustellen, dass es einigermaßen gut auf Beats reagiert das natürlich in unterschiedlichen Kombinationen. Leider funktoiniert das VU-Meter nicht mit der Sound2Light Steuerung, da man in Winamp nur ein Plugin gleichzeitig aktivieren kann. Jetzt hätte ich evtl. auch noch am Gehäuse eine Steckerbuchse anbringen sollen, falls ich mal vor habe, das ganze Wohnzimmer mit RGB Stripes auszuleuchten und man diese am HTPC anschließen könnte. Gäbe bei der Sound2Light Steuerung einen Megageilen Effekt. Ist es zwar so auch schon aber auf dem Video kommt es einfach nicht so schick wie in der Realität rüber. Aber naja:
http://www.youtube.com/watch?v=C7dt9W7xMkk
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« Letzte Änderung: Juli 19, 2010, 17:48:30 von Overclocked »
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Overclocked
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Was passt wird manchmal wieder unpassend gemacht..
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Danke danke! Das nächste Projekt steht schon in den Startlöchern
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Raceface
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You know how we do it
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Wirklich ein schöner Worklog und das Ergebnis sieht klasse aus.
Sauber gemacht
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Overclocked
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Was passt wird manchmal wieder unpassend gemacht..
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Danke fürs Lob!
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