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Autor Thema: Dämmerungsschalter  (Gelesen 9601 mal)
Stukaa
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Dämmerungsschalter
« am: Juni 17, 2006, 15:33:51 »

Mal wieder ne kurze frage an die, die hier Ahnung zum Thema ET haben..

Ich will mir für die schon an anderer stelle erwähnte lichtleiste aus leds, für die mir die pläne im kopf rumgeistern, nen Dämmerungsschalter bauen; sobald das zimmer unter nen eingestellten wert an helligkeit kommt, soll diese beleuchtung zugeschaltet werden.. befestigt werden soll der fotowiderstand direkt am fenster, mit blick in den garten..

ich hab mir bei google ne schaltung gesucht, und auch gefunden, das problem ist nur, dass bei reichelt ein benötigter transistor nicht mehr verfügbar ist, der wäre sowieso für meine zwecke zu schwach gewesen..


nun muss natürlich ein anderer transistor her, stärker, und bei reichelt erhältlich.

die wahl ist auf einen BD201 gefallen..

nun steht allerdings noch die frage im raum, inwiefern ich die schaltung modifizieren muss, um das prinzip der schaltung nicht zu zerstören, ich hatte an einen trimmer vor E von T2 (dem BD175) gedacht?

die schaltung: http://www.puk.de/spielplatz/b...lectro/stg9.htm
der schaltplan http://www.puk.de/spielplatz/b...tro/schalt2.gif

und gleich nochwas: bei 2A stromstärke sollte ich wohl T2 nicht auf eine platine löten, sondern den starken stromkreis mit kabeln machen (hatte da an eine 0,8 mm kupferlitze gedacht), ich meine mich erinnern zu können, mal hier im forum nen link zum thema leiter(b0ahnen)+stromstärke gesehen zu haben, find ihn aber nicht mehr  Huh

schonmal thx for help  Smiley

PS: hmm doch etwas länger geworden  Tongue   

EDIT: ich merk grade: litze sind doch garnicht die einadrigen kabel oder  Embarrassed ich mein auf jeden fall 0,8mm kupfer am strang, also so wie lötzinn *wieheisstdasverdammich*
« Letzte Änderung: Juni 18, 2006, 12:27:54 von Stukaa » Gespeichert

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Re: Dämmerungsschalter
« Antwort #1 am: Juni 18, 2006, 22:34:59 »

Eine kleine Transistor und Schaltungslehre:

Der BD201 hat eine Stromverstärkung von >30 d.h wenn du den Transistor voll durchsteuern willst und am Kollektor 2 A fließen sollen brauchst du einen Eingangsstrom von 2 A / 30 = 66 mA

Der Widerstand R2 muss demzufolge anstelle von 330Ohm etwa 65 Ohm betragen

(5V - 0,7V) / 66 mA = 65 Ohm.

Das heißt der BC237 wird auch mit etwas mehr Strom belastet, das sollte er aber aushalten.

Den Transistor T2 würde ich persönlich mit auf die Platine löten, Stehend mit Kühlkörper. Damit sind zumindest die Beinchen fest verankert und die Gefahr von Kürzschlüssen ist geringer. Den 0,8 mm Kupferdraht kannst du ja auch auf die Lochrasterplatine löten, bzw falls du Streifenraster hast, den Streifen damit verstärken.

Und noch ein kleiner Denkanstoß am Schluß: Man könnte das Problem auch mit der Universal PWM Steuerung hier aus dem Forum Lösen. Damit sollte nicht so viel Verlustleistung (Wärme) entstehen wie bei deiner Schaltung.
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Stukaa
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Re: Dämmerungsschalter
« Antwort #2 am: Juni 19, 2006, 16:14:08 »

ok.. thx schonmal..

wie meinste das mit der pwm? wo müsste ich da den transi mit der fotodiode anpinnen?  da wo in der PWM der poti sitzt??
idee ist nicht schlecht, ich wollte mir sowieso ein paar pwms bauen...

wie kommts eigentlich, dass man mit ner pwm eine niedrigere verlustleistung hat, die hat doch auf die höhe der spannung gar keinen einfluss, ich muss doch dann trotzdem noch widerstände haben!? oder hab ich was überlesen?
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Re: Dämmerungsschalter
« Antwort #3 am: Juni 19, 2006, 21:04:52 »

mit der pwm meine ich diese hier

http://www.modding-faq.de/index.php?artid=521

den poti teil aus der PWm ersetzen mit der Foto-Widerstand / Timmer kombi aus deinem Schaltplan.
Die stelle zwischen den Bauteilen (da wo in deiner Schaltung der Eingang von T1 sitzt)
an den Operationsverstärker anschließen (Poti Anschluss Pin 2)

Und wegen der Verlustleistung: Eine PWM schaltet in kurzen Takten immer Vollen strom oder kein Strom ohne Zwischenzustände.  Daher gibt es hier eine minimale Verlustleistung im Transistor, denn entweder sperrt er (dh. kein Strom aber Spannung) oder er leitet (dh. fast kein Spannungsabfall über den Transistor bei starkem Strom). Die Helligkeit ergibt sich durch die Länge der Impulse. Deine LeDs flackern quasi, aber so schnell, dass unser Auge das nicht wahrnimmt.

Bei der Schaltung die Du hast wirkt der Transistor als regelbarer Widerstand der die Leistung übernehmen muss die die LED´s nicht bekommen sollen, ähnlich wie ein Vorwiderstand, d.h. mittlerer Spannungsabfall über den Transistor und mittlerer Strom

Die Verlustleistung berechnet sich aus Strom mal Spannung(sabfall) und wenn entweder Strom oder Spannung ungefähr null sind hats eben wenig bis keine Verlustleistung.
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TzA
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Re: Dämmerungsschalter
« Antwort #4 am: Juni 19, 2006, 21:50:01 »

Ich weiß jetzt nicht über welchen Widerstandsbereich sich dein LDR ändert, aber ich glaube nicht dass du mit einem einfachen Spannungsteiler eine Dynamik von 1-10V hinbekommst (das ist der Ausschlag der von der PWM erzeugten Dreiecksspannung, siehe http://www.modding-faq.de/modd...gen/pwm/pwm.gif die blaue Linie). Wie genau die PWM-Schaltung funzt, steht ja auf der dritten Seite vom Tutorial, würde ich empfehlen vorher zu lesen Wink
Wenn du nur einen geringeren Spannungsbereich hast, kannst du das mit einem OPV, der als Verstärker geschalten ist, kompensieren, mittels Addierer kannst du auch die Spannung hoch&runterschieben. Grundschaltungen mit Operationsverstärkern finden sich leicht bei Google.
Am besten du misst einfach mal welche Werte du am Spannungsteiler maximal und minimal erhälst.

u. a. @b0nze: Ich ging jetzt mal davon aus, der OP willst einen beleuchtungsabhängigen Dimmer, die von ihm vorher genannte Transistorschaltung tut nämlich das.
« Letzte Änderung: Juni 19, 2006, 22:03:22 von TzA » Gespeichert

You need only two tools. WD-40 and duct tape. If it doesn't move and it should, use WD-40. If it moves and shouldn't, use the tape
b0nze
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Re: Dämmerungsschalter
« Antwort #5 am: Juni 19, 2006, 22:01:33 »

Stop, stop...

Wir sind hier bei Dämmerungsschalter. Ein Schalter hat nur zwei Zustände: An und Aus.

Von dem her würde PWM nichts bringen.

Um einen neuen Schaltungsvorschlag einzubringen:
Beschaltung soweit gleich lassen, nur den 300Ohm Widerstand durch einen 1kOhm ersetzen und statt dem rechten Transistor nen P-Channel-MOSFET wie IRF5305. Damit kannst nen halbes AKW einschalten Smiley

b0nze
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Re: Dämmerungsschalter
« Antwort #6 am: Juni 20, 2006, 07:10:04 »

u. a. @b0nze: Ich ging jetzt mal davon aus, der OP willst einen beleuchtungsabhängigen Dimmer, die von ihm vorher genannte Transistorschaltung tut nämlich das.
Davon bin ich auch mal ausgegangen. Für eine echte SchalterFunktion müsste sowas wie ein Schmitt Trigger oder ein Logik element drin sein, oder ?
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Stukaa
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Re: Dämmerungsschalter
« Antwort #7 am: Juni 20, 2006, 12:14:24 »

oioioi... ok.. das muss ich nach der schule erstmal alles verdauen, dann meld ich mich mit inhaltlichen posts zurück Shocked

nur nen AKW will ich garnicht damit einschalten...

also nur mal so um voll sicher zu gehen dass der kirschkern, de ich als hirn bezeichne  Grin das auch richtig rallt:

Zitat
Bei der Schaltung die Du hast wirkt der Transistor als regelbarer Widerstand der die Leistung übernehmen muss die die LED´s nicht bekommen sollen, ähnlich wie ein Vorwiderstand, d.h. mittlerer Spannungsabfall über den Transistor und mittlerer Strom
[eigeninterpretation]
d.h. kein vorwiderstand bei der von mir geposteten schaltung für die LED nötig, aber da T2 die überflüssige spannung frisst muss er halt nen bissl an wärme aushalten...
[/eigeninterpretation]
richtig??

das klingt doch perfekt, das mit der pwm wär auch nicht so blöde, ne regelbare nachtbeleuchtung.. aber was ihr dazu schreibt, muss ich erstmal verdauen..

ich denk mal ich bau mal nur aus interesse beides, macht ja spass, und lehrreich isses obendrein
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Re: Dämmerungsschalter
« Antwort #8 am: Juni 20, 2006, 20:28:12 »

[eigeninterpretation]
d.h. kein vorwiderstand bei der von mir geposteten schaltung für die LED nötig, aber da T2 die überflüssige spannung frisst muss er halt nen bissl an wärme aushalten...
[/eigeninterpretation]
richtig??

Ja und Nein.

Ja es ist im prinzip Richtig, du könntest dir die LED vorwiderstände sparen

Nein, praktisch geht es extrem schwer. Vorwiderstände dienen als Strombegrenzer für jede LED einzeln. Der Transistor wäre quasi ein Vorwiderstand für alle LED´s. Und du musst dir überlegen wie du den Transi nur so weit durchsteuerst, dass die LEDS nicht zuviel Strom abbekommen,sonst brennen sie dir durch.
Apropos durchbrennen: Wenn die LED´s nicht alle aus der gleichen Charge stammen, haben sie evtl unterschiedliche Kennlinien, was wiederum dazu führen kann dass einzelneLED´s mehr Strom abbekommen als die anderen und eher durchbrennen.
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Stukaa
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Re: Dämmerungsschalter
« Antwort #9 am: Juni 20, 2006, 20:32:29 »

alles klar, also doch so wie ich mir das gedacht hab Cheesy
ich hatte nur  deinen post so verstanden..

das mit der charge ist kein problem, irgendwer hat mal wo geeschrieben, dass led1.de da drauf achtet wenn der kunde das wünscht.. da wollte ich auch bestellen
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Re: Dämmerungsschalter
« Antwort #10 am: Juni 20, 2006, 22:09:44 »

LED1.de achtet sehr wohl darauf, das die LED alle aus einer Charge stammen. Der Hintergrund ist aber, das sie alle die gleiche Farbe haben - alle blauen z.B. sind gleich blau, nicht dunkelblau, ein paar Hellere, ein paar Türkise etcpp.

Die Kennlinie können selbst die Waferfabriken nicht konstant halten, zu gering sind die Mengen, mit denen da operiert wird - es reichen ein paar 100 Atome zu wenig, um den Knick in der Kennlinie deutlich zu verändern.
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Erstens: Lies was da steht. Zweitens: Denk drüber nach. Drittens: Dann erst fragen
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