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Umfrage
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Frage: |
Wollt ihr ein Tutorial haben?
JA |
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  22 (95.7%) |
NEIN |
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  0 (0%) |
MIR EGAL |
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  1 (4.3%) |
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Stimmen insgesamt: 23 |
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Autor
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Thema: Interesse an Tutorial zu kapazitiven Näherungsschaltern (Gelesen 19508 mal)
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TzA
Modder der Apokalypse

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Ich bin neulich über ein nettes IC gestolpert (74HC4060), mti dem sich ohne großen Aufwand ein kapazitiver Näherungssensor/schalter aufbauen läst. Da zu dem Thema doch hin und wieder Anfragen im Board auftauchten, wollte ich mal fragen ob es ein Interesse an einem Tutorial zu dem Thema gibt. Damit kann man die Annäherung von Gegenständen (z. B. Finger, auch Metalle funktionieren) an eine Metallplatte erkennen, und so z. b. eine Schaltfunktion auslösen. Sinnvoll ist das z. B., wenn man keine Lust auf sichtbare Taster an der PC-Front hat, evtl lässt sich das Metallplättchen auch hinter Plastik verstecken (hab ich noch nicht getestet). Die Empfindlichkeit ist verblüffend hoch (ca. 10 cm Abstand), es sollte auch möglich sein das ohne einen µC aufzubauen (mit geht es natürlich einfacher), und ein Analogsignal oder einen relativ langsamen Takt (paar kHz) als Ausgangssignal bereitzustellen (mit einem Komparator hintendran wird es dann zum Schalter).
Wenn es genug Interessenten gibt, könnte ich mich damit mal ein bisschen mehr beschäftigen...
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Extension
Plexti
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Ich wünsche mir bei einem solchem Tutorial auch die Beschreiebung und Umsetzung eines einfachen Tast-Sensors(reine Transistorlösung...hm, wo hab ich noch die schaltskizze?) als Vorstufe zur deiner alternativen Möglichkeit
Grüsse
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TzA
Modder der Apokalypse

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@Crawler: Man sollte ins Datenblatt gucken, nicht nur in die Bezeichnung: DEr HC4060 ist (im Philips-Datenblatt) als 14-stage binary ripple counter with oscillator bezeichnet, im Prinzip erhält man dort z. b. über einen RC-Schwingkreis, wobei die Kapazität von einer einzigen Metallplatte gebildet wird (klingt komisch, ist aber so, ist mir beim rumspielen aufgefallen, dass man mit abgeklemmter zweiter Platte immer ncoh ein wunderbare Ergebniss erhält) ein Rechtecksignal. Wenn man dieses z. B. noch mit einem als Referenzsignal eingestellten zweitem Rechtecksignal AND-verknüpft, erhält man eine Schwebung mit deutlich niedrigerer Frequenz (allerdings evtl mit etwas chaotischen on/off-Zeiten, also nicht umbedingt gleichlang). Die muss man jetzt irgendwie auswerten, also entweder µC (so würde ich selbst es bauen), oder f/U-Wandler und Komparator mit Hysterese gegen die Katze 
@Extension: Das war doch so, dass man einfach auf die Basis eines (Darlington-) Transistors fasst und der durch die extrem geringen Ströme, die dabei auftreten, schon leitend wird?
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anyuser
Herr der Lüfter

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Das ist aber keine Kapazitive Schaltung mehr... auserdem bräuchte man Transistoren mit einem Verstärkungsfaktor von ca. 1000
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Crawler
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Das ist aber keine Kapazitive Schaltung mehr...
Ich wünsche mir bei einem solchem Tutorial auch die Beschreiebung und Umsetzung eines einfachen Tast-Sensors(reine Transistorlösung...hm, wo hab ich noch die schaltskizze?) als Vorstufe zur deiner alternativen Möglichkeit
Mal ein bisschen aufmerksamer lesen! Es sollen Alternativen aufgezeigt werden, erst die relativ simple Darlingtonschaltung, dann die etwas exklusivere Schaltung mit dem kapazitiven Näherungsschalter.
auserdem bräuchte man Transistoren mit einem Verstärkungsfaktor von ca. 1000
Zwei einfache Transistoren mit einem Verstärkungsfaktor von 100 bringen als Darlington-Variante ja auch schon eine Gesamtverstärkung von 10.000, was imo reichen sollte.
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Ein Kluger bemerkt alles. Ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen. (Heinrich Heine)
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TzA
Modder der Apokalypse

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Also meinerseits wird da außer bei extremer Langweile (mit einem Studium, 4 aktiven Projekten, ein sehr großes auf Warteposition (siehe Sig ), und noch mindestens einem im Kopf recht unwahrscheinlich) wohl eher nichts tun. Ursprünglich wollte ich sowas in der Art zur Abstandsmessung in ein Gerät einbauen, da der Bau aber eingestellt wurde (kein Bedarf mehr von seiten des Freunds, der es gebraucht hätte), wirds wohl nix. Selber basteln ist natürlich nicht verboten, Tutorials kann und soll jeder schreiben  Hol dir ein 74HC4060, ein bisschen Lochrasterplatine, einen f/U-Wandler irgendwo im Bereich von einigen 100 bis ca. 100kHz und zwei Metallplatten (noch ein paar Kondensatoren und Widerstände evtl), und schon kannst du eine zum Abstand der Platten proportionale (aber nicht sehr linear fürchte ich) Spannung bekommen. Mit einem Opamp als einstellbaren Schmitt-Trigger hintendran bekommt man ein Logiksignal. Das schöne ist, dass man eine Metallplatte auch weglassen kann und durch den (nicht angeschlossenen) Finger ersetzen, hat bei mir zumindest immer noch geklappt. Wenn ernsthaftest Interesse besteht, kann ich auch mal ein Blockschaltbild machen, nur aufbauen und Testen ist zeitlich ungünstig.
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