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Thema: H2O Reactor (Gelesen 246443 mal)
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StarGoose
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selber suchen tut nicht weh!
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öl ist nicht wirklich geeignet denn es haftet nicht auf der gesammten fläche und fließt ab außerdem kann es von dem harz auch unterwandert werden
beim wachs dagegen braucht es nichtmal besonderen ganz stinknormaler bohnerwachs tuts auch den wachs aber immer gut ablüften lassen bis er wirklich trocken ist und mindestens 2x auftragen um auch eine gewisse trennschicht zu haben und auch wirklich alle stellen benetzt zu haben
der trick dabei ist übrigens das beim ausschalen die wachsschicht in sich selber aufreist also eine hälfte in der form bleibt und eine hälfte auf dem gfk bleibt
zusätzlich ist die adhesion also das anhaften fremder stoffe an dem wachs viel geringer wenn der harz noch flüssig ist
nachteil ist das man vor dem lackieren oder weiterbeschichten die wachsschicht runterholen muss wozu allerdings heißes wasser und seife reicht
und in oft benutzten formen sich mit der zeit das wachs ablagern kann sowie durch das wachs sich die kleinsten details auch zusetzen können bzw. etwas an schärfe verlieren
für solche anwendungen wie hier allerdings würde ich die praktikablere variante mit der folie hernehmen
andersrum kann man, wenn es die außenseite des fertigteils ist die vor der weiterbearbeitung sowieso angeschliffen und grundiert werden muss, auch einfach mit nem schwingschleifer die dünne folie runterholen
vor allem aber den arbeitsbereich großflächig mit folie abdecken genauso wie den boden alte klamotten dabei anziehen und auch alte schuhe (oder sie mit folie einwickeln) zeitungspapier ist bei harzarbeiten nicht geeignet dort geht der harz durch
wenn geschwäppert wird und man des harz durch die halbe wohnung schleppt gibts ne riesen sauerei mit der zeit zieht der nicht abgebundene harz dreck an wie ein magnet und der irgendwo festgewordene bleibt an der stelle zumeist auf immer und ewig drauf also auch an klamotten werkzeugen und behältnissen
nur in etwas verformbaren plastebehältnissen hat man ne chance es nach aushärtung vielleicht wieder abzubekommen
empfehlenswert sind wegwerfbecher und schüsseln aus dem camping und grill zubehör
und vor allem peinlichst auf das mischungsverhältnis achten auch darauf ob dort mit gewichtsteilen oder volumen gerechnet wird und auch damit messen und rechnen den härter immer lieber etwas über als unterdosieren
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« Letzte Änderung: November 16, 2006, 18:00:16 von StarGoose »
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melloman
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vielen dankfür die tipps, vorallem an stargoose ! werde wohl die variante mit der folie wählen...muss jedoch noch zuvor das plexi inlay machen, welches zusammen mit dem gfk verarbeitet wird...wie das genau aussehen wird, will ich jetzt jedoch noch nicht verraten
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melloman
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so, hab mal den ersten Teil der GFK Arbeit abgeschlossen und lass das zeug mal aushärten. Werde dann wohl nochmal mit einer Schicht drüber müssen, hab momentan jedoch keine Glasfasermatten mehr zur Hand...




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StarGoose
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selber suchen tut nicht weh!
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für mich sieht es eher so aus als ob es bisher nur 1-2 schichten glasfaser sind und stellenweise das gewebe nicht ganz vom harz umschossen ist
daher scheint das darunterliegende Styro noch durch und stellenweise sind die glasfasern noch einzeln zu sehen
das kann aber auch optisch stark täuschen nur wenn man es live vor sich sieht und weis wie man gearbeitet hat (z.b. garantiert 2 schichten gelegt worden sind) sowie eventuell mal abklopft und anfasst weis man es
feineres gewebe vielleicht sogar richtig verwobenes und nicht nur verfilze matten so wie bisher verwendet würde ich nicht empfehlen
diese sind beim einsatz an dieser stark abgerundeten form von nachteil da sie recht starr sind und schnell falten werfen sowie sich den rundungen nicht ohne weiteres anpassen daher wären in dem falle viele kleinere streifen notwendig die wieder eine mehrfache überlappung benötigen und damit eine stärkere schichtdicke erzeugen aber auch schieriger zu verarbeiten sind
alles in allem nicht alzu praktikabel und auch nicht unbedingt notwenig wenn die haube keine starken mechanischen punktuellen belastungen aushalten muss im gegenteil die groben langen fasern bringen eine gute kraftübertragung auf eine große fläche wenn doch punktuelle stärkere belastungsstellen vorhanden sind wie verschraubungen u.A. dann sind kürzere zwischen den lagen zusätzlich eingelegte feinere gewebestreifen ausreichend aber der zug ist hier schon abgefahren den gfk muss feucht in feucht verarbeitet werden
daher habe ich auch bedenken wegen einer weiteren schicht gfk auf die schon ausgehärtete konstuktion diese kann bei belastung später schnell abplatzen bei einer ausreichenden härte und stabilität würde ich gleich zum spachteln übergehen ein 2komponenten glasfaserbewehrter spachtel bringt nochmals stabilität auf das ding (kann man sich übrigens mit entsprechendne zuschlägen auch direkt aus 2k harzen herstellen, es gibt auch plastikkügelchen oder feinsand zuschläge um nur dem harz selber von vornherein ein anderes fließverhalten zu geben (honigartig) und ihn in sich selbst schon zu armieren)
ansonsten könnte man es ja als ersten versuch deklarieren und nen 2. neuen beginnen
zur verarbeitung mehrerer schichten an senkrechten ebenen bzw. dieser form habe ich noch paar tips:
fange mit dem auftragen oben an und arbeite dich nach untern weiter vor während das harz von oben im gewebe nachläuft und das gewebe wieder hell wird immer wieder weiteres harz auftragen bis das es langsam anfängt zu gelieren und nichtmehr herunterläuft
bereite zuerst nur zuviel harz vor wie du für die erste schicht gewebe benötigst und verarbeite es vollständig (gelierung im anmachbehälter beachten und dann schnell den rest verarbeiten) während der harz der ersten schicht vom gelierten halbflüssigen zustand langsam weiter aushärtet kann in ruhe die nächste charge harz angemacht werden für die 2.schicht
man kann auch zwischenzeitlich etwas warten und immermal durch anfassen der obefläche testen wie fest die erste lage schon ist "frisch in frisch arbeiten" bedeutet nämlich auch das sich die lagen einzeln noch verbinden wenn die erste schon halb fest ist und nurnoch oberflächlich klebt
dadurch das die erste lage beim auftragen der 2. mit frischem harz schon nurnoch halbflüssig oder gar fast fest ist erhält man eine garantierte mindestschichtdicke
im nachgang beim ausgelieren der letzen lage dann nurnoch die stellen nachstreichen die an der oberfläche weis werden und dadurch anzeigen das die glasfasern nicht richtig vom harz umschlossen sind
ach ja und nicht versuchen mit pinseln oder rollen die offene oberfläche irgendwie im letzen augenblick glätten zu wollen das klappt nicht das kann nachträglich nur durch grobes vorschleifen der größsten unebenheiten und dann viel spachteln/schlöeifen/spachteln erreicht werden
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« Letzte Änderung: November 21, 2006, 14:31:31 von StarGoose »
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melloman
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teil 2 meiner gfk bastlerei...



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melloman
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liegt daran, dass mit Switch.ch die Domain gelöscht hat, weil ich mit einer Rechnung im Rückstand war...melde mich aber nochmal, wenn die Domain wieder online ist...
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melloman
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melloman.li ist wieder online, und somit auch die bilder !
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