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Thema: USV - Akku Defekt - Anderer Akku? (Gelesen 12869 mal)
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b0nze
Gast
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Also die Frage kam vor nen paar Tagen hier auch auf http://www.mikrocontroller.net...001.html#213001
Jemand hat seine 650er mit ner 60Ah-Autobatterie laufen. Ich denke nicht, dass nen paar mehr Ah mehr schaden. Bleigel werden mit ner konstanten Spannung geladen und dann dauerts halt länger, natürlich könnte bei lausiger Spannungsversorger was warm werden oder sogar verrauchen.. mal nicht pessimistisch denken.
b0nze
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ManniMammut
Lötkolbenfreak

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Schau mal aif euren We(h)rtstoffhof, ich hab bei unserem schon drei funktionstüchtige Bleigels abgestaubt!
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b0nze
Gast
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Hat die USV mit dem alten Akku das geschafft?
b0nze
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ManniMammut
Lötkolbenfreak

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War die Frage für mich gedacht? Ich hab son Teil noch nie an ner USV betrieben. Ich weiß nur, dass sie sich einwandfrei ent- und laden lassen.
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philipp.ni
Dremelfreund

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hm... ne autobaterie hat 60Ah? das wären dann 3600Am dh. 5 seks lang wären starke 43kA da rausgeflossen... das wäre ein verbrauch von ~ 518kW... Da kannste ja n laserschwert mit betreiben... und ich glaub kaum, dass du in deiner schreibtischlampe ne glühbirne mit > 500kW drin hast... ok, gäb zumindest gut licht ich vermute eher, dass die baterie net voll aufgeladen war oder da n kabel durchgebrannt is... also, vieleicht doch net ganz so optimistisch ran gehn und erstmal nur pc, dann licht etc. anschließen... und v.a. nicht alles gleichzeitig anmachen. vllt. noch n messgerät zwischen baterie und verbraucher setzen und schön beobachten (nein, kein billig-multimeter um 5,99 bei obi )
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Falzo
Diktator vom Dienst
Administrator

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stimme olaf zu... darueberhinaus wird den Schaden keine Versicherung zahlen, eine Autobatterie gehört nicht in die Wohnung. Besorg dir einfach einen Blei-Gel-Akku der gleichen grösse, der passt dann auch ins dafuer vorgesehene Fach in der USV. normalerweise brauch man ne usv tatsaechlich so selten, das es eh nicht auf die paar minuten ankommt und saemtliche elektronik ist dann auch nich überfordert.
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StarGoose
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normalerweise hängt ja auch nur der pc selber an der usv und wenn der stromausfall länger als paar sekunden dauert gibt die usv den befehl zum runterfahren, schon alleine der monitor stellt eine große zusätzliche belastug dar ne schreibtischlampe an die usv ist sicherlich nicht sinn und zweck des ganzen
autobatterien haben heutzutage alle nen schutz vor zu starkem gasen damit sie nicht auseinanderfliegen allerdings entsteht beim laden wasserstoff welcher explosive sein kann und darum wäre es keine gute idee das in ner wohnung zu betreiben (in nem belüfteten keller mit ner kiste um die batterie um eventuell austretende flüssigkeiten aufzufangen hätte ich nix dagegen)
und zu phillipp.ni's milchmädchenrechnung:
ne autobatterie hat zwar 60Ah und 12v aber erstmal wird immer nur soviel leistung entnommen wie der verbraucher auch benötigt und nicht irgendwelche utopischen kilowatt angaben für laserschwerter 
sone autobatterie kann zwar locker 150A kurzzeitig liefern aber nicht als dauerstrom wenn die usv daran nur 5sek ging dann war die batterie schlicht und einfach entladen (schon ein halbes jahr in der garage und die batterie hat sich selbst entladen)
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b0nze
Gast
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Aus dem Aspekt, dass Autobatterien im Auto auch zugeschraubt sind, und dass der Ladestrom so begrenzt ist, halte ich eine platzende Batterie für unwahrscheinlich. Das schließt natürlich nicht aus, dass es passiert.
Ich würd das sogar machen, obwohl ich eher der vorsichtige bin , will hier aber niemanden dazu ermuntern. Nen Bleigel ist natürlich das sicherste 
Die Rechnung gefällt mir  Der Innenwiderstand von Batterie+USV wären dann 0,00028 Ohm... is wohl eher ne Milchwagenrechnung.
b0nze
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OlafSt
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Master of STLCD and LISA III
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Aus dem Aspekt, dass Autobatterien im Auto auch zugeschraubt sind, und dass der Ladestrom so begrenzt ist, halte ich eine platzende Batterie für unwahrscheinlich. Das schließt natürlich nicht aus, dass es passiert.
Wie ich schon bemerkte, wenn die Ladeschaltung einen Defekt hat. Die wenigsten Autobatterien haben noch Schraubstopfen, die allermeisten sind wartungsfrei, ergo vollständig dicht, verfügen auch nicht über Sollbruchstellen. Es darf halt nichts nach außen gelangen, weder Säure noch Wasserstoff noch sonst irgendetwas - auch nicht bei einem schweren Unfall.
Das Autobatterien platzen, kommt durchaus vor. Habe bereits einige Bilder von Motorräumen gesehen, in denen eben das passiert ist. Ist kein schöner Anblick, besonders die Kotflügel und die Motorhaube sehen aus wie Schweizer Käse. In allen Fällen war der Laderegler der LiMa durchgeknallt und hat der Batterie die volle 3-Phasen-Wechselspannung (IIRC sind das sogar 380V 3~) zu fressen gegeben.
Wenn ich dann hier lese
Es hat nur schön gerauscht
dann müssen die Alarmglocken ganz laut schrillen.
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StarGoose
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na bei nem stationären betrieb könnte also einfach ein kleines loch pro zelle in die absolut dichte batterie diese explosionsgefahr bannen 
by the way: wie kommt eigentlich die säure in die batterie ?
die batterien die ich von atu und jedem baumarkt kenne haben schon noch schraubstopfen zum einfüllen der säure, da sie ja auch trocken geliefert werden und erst dort befüllt werden.
die entgasungsöffnungen sind dann meistens in den schraubdeckeln selber (stecknadeldurchmesser ca.) oder an der seite für alle zellen zusammen und mit nem extra stück schlauch drann um aufschäumende säure zurückzuführen
keine ahnung was für high tech batterien das sind die da explodieren...
und wartungsfreie batterie heist nicht vollkommen gasdicht sondern mann muss im normalen lebenszyklus der batterie kein wasser nachfüllen (früher mal ne einfache wartung der batterie eben) was dadurch erreicht wird das der abstand der platten zur flüssigkeitsoberfläche so groß gewählt ist das der verlust übers gasen in der zeit nicht zum freilegen der platten und damit zum kapazitätsverlust führt...
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Corradodriver
LCD-Checker

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Autobatterien sind in der Tat für diese Zwecke ungeeignet, da sie anders aufgebaut sind, als die dafür verwendeten!!
Das problem liegt hier im Abstand der Bleiplatten zu einander. Bei ner Autobatterie sind die Abstände der Platten geringer, damit ein hoher Impulsstrom gezogen werden kann. (Anlasser usw.) Nachteil der Sache.....sie Sulfatieren schneller. Dem wiederum wird aber durch die Vibrationen beim Fahren entgegen gewirkt. Das Sulfat wird praktisch von den Platten geschüttelt, um so einen Plattenschluss zu verhindern. Diese Vibrationen haste aber in einer USV nicht. Ergo: Die Lebensdauer des Bleiakkus verkürzt sich erheblich.
Besser wäre hier, auf Akkus aus der Solartechnik zurück zu greifen. Diese sind zwar teurer, aber durch einen größeren Plattenabstand mehr auf Langlebigkeit getrimmt.
Möglichkeit 1: Solarakku nehmen, und teuer bezahlen. Möglichkeit 2: Autoakku nehmen, und regelmäßig tauschen. Möglichkeit 3: Autoakku nehmen, und nen Akkuvitalisator dran hängen.
Der soll durch kurze Stromimpulse das Sulfat von den Platten absprengen. In wie weit das aber wirklich geht (auch im Bezug zum Rest der USV), müsste man testen.
Vielleicht mal durch den Kopf gehen lassen.
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