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Thema: Frage zu Dämpfungsglied für PWM-Lüftersteuerung (Gelesen 21969 mal)
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Falzo
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was die simulation mit Induktivität angeht bin ich etwas unsicher, da ich als Last fuer die gesamte Schaltung ja nur einen Widerstand benutze und keinen Motor - was ja im prinzip nicht voellig korrekt ist. Fakt ist, das man fruehestens ab 4,7mH in der Simulation überhaupt ein abweichen der Kurven erkennt, das aber auch nur beim scharfen Hingucken...
bei wesentlich höheren Frequenzen, so um 5 kHz ist die Auswirkung schon etwas stärker, aber ein Wert wie 4,7 µH ist absolut nicht zur Glättung in irgendeiner Weise hilfreich. ich würde annehmen, die Induktivität an der Stelle dient eher der Entstörung für HF-Anteile oder sowas, ansonsten hat sich der Zeichner vielleicht vertan und doch mH gemeint...
Bilder hab ich jetzt nicht extra gemacht, es ist wirklich kaum was von zu merken, vorbehaltlich die simulation ist korrekt so und wird nicht durch die rein ohmsche last verfälscht.
achso und die simulationsoftware ist wie immer CircuitMaker.
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OlafSt
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Master of STLCD and LISA III
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Habs selbst mal mit Circuitmaker simuliert, die 4,7µH haben wirklich null Einfluß. In Serie mit der Lüfterinduktivität spielt sie auch kaum eine Rolle, dürfte diese doch einige Größenordungen größer sein. Werde mal am Montag mein RCL-Meter an so einen Lüfter hängen und schauen, wieviel mH ein Lüfter so hat...
Wie auch immer. Bin mal den Links von Muli1 gefolgt. Die dort gezeigte Schaltung ist tatsächlich nichts anderes als die hier diskutierte - nur mit anderen Bauteilwerten. Daraus folgt, mit dem verwendeten Puster "it sounds good", mit einem anderen wiederum nicht.
Entscheidender Faktor ist vielleicht die Lüfterinduktivität - das RC-Glied bildet einen Tiefpaß, schalten wir eine Spule hinzu, wird ein Bandpaß (oder eine Bandsperre ?) daraus. Liegt die Bandpaßfrequenz nun in der Nähe der Resonanzfrequenz des Lüfters, dann klickert das ganze.
Ohne Kenntnis der Lüfterinduktivität ist es aber unmöglich, einen passablen Bandpaß zu konstruieren. Und ein anderer Lüfter bringt das ganze wieder durcheinander.
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Ghandalf
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Hab mir auch mal den englischen Threat durchgelesen, aber haben die nicht den Kondensator anders an den Lüfter angeschlossen? Der ist doch bei denen in Reihe geschalten und bei meinem paralell, oder?
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Falzo
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nein der ist nicht in reihe, das sieht nur etwas verwirrender aus durch die anordnung im schaltplan. letzten endes gehen beide minus-pole an masse, also parallel...
da wird auch nochmal bestätigt, das man im zweifel halt nen größeren elko und nen etwas kleineren widerstand nehmen kann. aber wie da auch schoen geschrieben steht, geht es halt nicht ohne widerstand. an seiner Kurve sieht man auch das er dann einer 'analogen' spannung schon recht nahe kommt, wie er allerdings auf die frequenz von 850Hz im anfangsposting kommt, ist mir eher schleierhaft...
die vom t-balancer erfaehrt man ja nicht... hat den keiner der son ding besitzt mal nen multimeter mit frequenz-messung? würde mich schon interessieren!
@Olaf: miss mal wenns geht gleich ein paar verschiedene Modelle und mach ne kleine Liste wo auch die Leistung oder aehnliches mit angegeben ist, wäre sicher mal interessant zu sehen! mit Induktivitätsmessung kann ich leider nicht dienen :/
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Ghandalf
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Hi,
ich hab jetzt mal bei KTC-Cooling nachgefragt und die haben gesagt, dass die Frequenz regelbar ist. In der Software gibt es einen Regler, mit dem man die PWM-Frequenz von 5Hz bis 825Hz regeln kann. Des hab ich schon gewußt, aber ich dachte, die wär nur zusätzlich zur Feinreglung gedacht.
Ich hab auch schon paar Tests mit dem Regler und den Papst-Lüftern gemacht. Bis 120Hz ist kein Unterschied vom Brummgeräusch her. Wenn ich die Freq. weiter anhebe bis zum Max., wird das Brummen immer höher, bis es zu einem Pfeifgeräusch wird!
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Falzo
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das sind doch mal interessante Informationen! mir ging es bei der frequenz auch eher um die bauteil-dimensionierung des daempfungsglieds... mit eingebauter daempfung empfiehlt sich imho also ne hohe frequenz bei der verwendeten dimensionierung um etwas mehr daempfungseffekt zu erzielen (ist ja klar bei einem tiefpass ;-))
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Ghandalf
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Hi,
ich hab jetzt mit dem CircuitMaker ein paar Sachen durchprobiert und ich glaub ich werd mir eine variable Dämpfungsplatine bauen, bei der ich die Widerstände und Kondensatoren wechseln kann, bis ich die beste Kombination gefunden hab! Ist glaub ich am einfachsten!
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Ghandalf
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Hi,
hab mir jetzt ein Dämpfungsglied mit 5 Ohm und 1000µF gebaut und das dämpft super, auch noch wenn gleich drei Lüfter dranhängen!
Jetzt hab ich aber noch ne Frage zu den max. Watt der Widerstände: Ich hab jetzt zwei 1Watt 10 Ohm Wid's paralell geschalten, macht zwei Watt. Heißt das jetzt, dass das Dämpfungsglied jetzt nur 2Watt maximal verträgt oder kann ich da getrost drei Päpste mit je 1,25W anschließen? (Auch bei 100% Leistung??) Ich frag nur deswegen, weil die mcubed Platine ja nur 6 SMD Wid's drauf hat und soviel ich weiß gibts die ja nur bis max. 1/4Watt!?! Macht 1,5Watt!!
Könnt ihr mich da aufklären?!?
Grüße Ghandalf
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Falzo
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nein die belastbarkeit der luefter ist nicht gleichzusetzen mit der belastbarkeit der widerstände! siehe nochmal weiter oben zur berechnung der ganzen geschichte, der fliessende strom ist im gesamten kreis gleich die spannung teilt sich im verhaeltnis der widerstände zum innenwiderstand der luefter auf. da jetzt die leistung das produkt aus konstanter stromstärke und der aufgeteilten spannung ist, verteilt sich die last also im gleichen verhaeltnis wie die spannung.
anders ausgedrueckt muessen die widerstaende lediglich fuer die in ihnen abfallende spannung (dropout!) auch leistung verbrennen.
schnelle rechnung: bei 3,75 Watt fliessen rund 310 mA im gesamten Kreis, das heisst bei 5 Ohm fallen ca 1,55 Volt an den Widerständen ab was wiederum eine Verlustleistung von nicht ganz einem halben Watt ergibt.
ergo mit deinen 2*1 Watt Belastbarkeit fährst du ganz gut und hast notfalls noch ein wenig Reserve. trotzdem dran denken, das die Widerstaende warm bis heiss werden, insbesondere wenn sie sehr eingebaut sind... also nicht unbedingt die ausreizen mit der Belastbarkeit.
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Ghandalf
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Hi,
jetzt hab ich doch noch ein Problem festgestellt. Als ich meine Schaltung mit dem Circuitmaker gestestet hab, 5 Ohm und 1000µF, hat er mir bei 20% Leistung eine Spannung von ca. 3V angezeigt. Frequenz war 100Hz und 0-12V Spannung.
Wenn ich jetzt aber in der Realität messe, kommt bei einem angeschlossenem Papst-Lüfter bereits bei 4% beim T-Ban eine Spannung von 3,5V raus. Wenn ich jetzt wieder 9 Ohm und 470µF hab ich zwar weniger Spannung, dafür ist der Lüfter wieder laut. Gemessen hab ich das mit nem einfachen Multimeter!!
Habt ihr eine Idee, wie ich mein Dämpfungsglied so umbauen kann, dass ich immernoch eine möglichst hohe Dämpfung hab, aber auch Spannungen von ca. 2V einstellen kann??? Die max. mögliche Spannung ist mir relativ egal, wenn nur noch 8V möglich sind ist mir das auch recht. Mir wäre wichtig, dass ich die Lüfter auch mit 3V oder so ansteuern kann.
Grüße Ghandalf
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snubnose
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Hallo allerseits... Nach einem Jahr will ich das Thema mal wieder aufwärmen. Gibt es mittlerweile sinnvolle Lösungen? Ich hab mir aus versehen ne Lüftersteuerung mit PWM gekauft - und darf die jetzt umbauen.
Meine Idee war statt dem Widerstand vorne ne dicke Drossel (Induktivität) zu verwenden. Bei Reichelt habe ich 100mH Drosseln für 2€ gesehen (42H3205) die den Strom abkönnen. (Induktiver Widerstand bei 500 Ohm bei 700 Hz). Die Motoren haben ja so 100 Ohm Widerstand - also hab ich schon rein Induktiv nen Verhältnis von 5:1.
Dann noch nen Kondensator dazu (sagen wir 1000µF) und das Teil müsste doch glatt sein wie es glätter nicht sein kann.
Damit sollte auch das Problem erledigt sein, dass wenn man nur 4% angibt ne Spannung von 3,3V rauskommt. (siehe letzer Beitrag).
Ich würde mich natürlich über Anregungen und Hinweise freuen :-)
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StarGoose
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selber suchen tut nicht weh!
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Hier die Schaltung des Dämpfungsgliedes der Firma MCubed welche den T-Balancer herstellen (auch bekannt unter IchbinLeise)
wobei es wohl so ist das die 3 parallel geschaltenen Widerstände nur deshalb verwendet werden weil der Dämpfer in SMD Bauweise ausgeführt ist und ein einzelner die geforderten Strombelastung nicht aushalten würde ein einzelner mit der entsprechenden Belastbarkeit sollte es also auch tun
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daempfer9xb 800x.jpg (30.18 KB - runtergeladen 41 Mal.)
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« Letzte Änderung: August 25, 2006, 20:07:14 von StarGoose »
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