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Thema: Welches Bauteil (Transformator) brauch ich? (Fortsetzung, weitere probleme ^^) (Gelesen 8679 mal)
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Freddy
Kathodenjünger

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Moin,
die hier ist mein erstes Posting hier und ich brauch auch gleich eure Hilfe ^^
Ich bin grad dabei mit eine externe WaKü zu bauen. Die soll in einem Alukoffer unterkommen, na ja und da muss ja auch licht rein ^^ Also hab ich mir von Sharkoon dieser 2er Set kleine CCFL's geholt (2x 10cm an einem Inverter).
ich hab aber keine Lust in den koffer 2 Kabel zulegen sondern will die 230V die ich ja eh für die Pumpe brauche dann in12V umwandeln. Mit den 12V sollen halt die Kaltlichtkathoden, der Lüfter (eventuell 2 da der Trafo vermutlich ja auch kühlung braucht) und einige leds betrieben werden.
Mein problem ist jetzt das ich keine Ahnung habe wieviel Leistung der Trafo jetzt bringen muss damit ich das alles betreiben kann. Und da ich ein ziemlicher Elektronik noob bin (auf dieser Grundebene) weiss ich nicht welchen Ich nehmen kann.
Wieviel ampere muss der liefern? Muss ne eingebaute Gleichrichtung dabei sein und/oder Glättung (was auch immer damit gemein ist o_O) Was passiert wenn ich einen nehme der 2A liefert aber ich brauch nur 0,5? Wird der Rest in wärme umgewandelt? Regelt der Trafo seinen Output dann runter? Oder zerschiess ich mir alles was dann dranhängt?
Danke für alle Antworten.
mfg Freddy
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« Letzte Änderung: März 7, 2006, 19:31:55 von Freddy »
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TzA
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Um den Trafo zu dimensionieren, brauchst du die LEistungsaufnahme aller möglicherweise angeschlossenen Komponenten. Alternativ tut es auch der Strom, da Leistung=Spannung(bei dir konstant 12V)*Strom. Die Leistungen addierst du alle, nimmst sie mal 2 und kaufst einen Trafo mit soviel VA und z. B. 15V. Dahinter kommt dann ein Brückengleichrichter (das sind 4 Dioden, gibts aber als fertiges Teil zu kaufen), ein größerer Elektrolytkondensator, ein 7812 Spannungsregler und vor und hinter dem jeweils ein 100nF Keramikkondensator (Kerko 100n bei Reichelt). Am Reglerausgang liegen dann konstante 12V an. Wenn man einem Trafo der 2A liefert nur 1A abnimmt, liefert dieser einfach weniger, erwärmt sich weniger und die Leistung wird nirgendwo verbraten. Man muss ja an einer Steckdose auch nicht immer 16A entnehmen . Formeln zur dimensionierung findest du in der d.s.e.-FAQ (etwas scrollen), eine imho sehr gute Übersicht über das Verhalten eines Trafos mit Gleichrichter gibt es hier.
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Freddy
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erstmal danke für die schnelle antwort
omg ascii schaltpläne sind ja grauenhaft *g* Was die leistungsaufnahme aller Bauteile betrifft gibt es ein kleines problem, ich weiss schlicht und einfach nicht was der inverter braucht da keinerlei technische details der verpackung beilagen, auch das aufmachen des invertergehäuses brachte keinen fortschritt da die tech. daten vermutlich auf der der platine zugewanten seite stehen wenn überhaupt.
Die frage ob ich Den gleichrichter usw selber baue stellt sich für mich erst wenn ich weiss wieviel A ich den brauche. Da bei wenigen A ist der preisunterschied zwischen Trafos ohne alles und trafos mit gleichrichter usw nur minimal. Erst bei höheren A wird das relevant.
Wie sieht das denn Aus brauchen trafos kühlung oder ist die anfallende wärme zu vernachlässigen?
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TzA
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Wenn man sich etwas mit Google herumschlägt, findet man z. B. das hier(2. Post), in einen Aquaristikforum wurde für 2 CCFLs ein 500mA Netzteil bei 12V veranschlagt, sodass 3W/CCFL stimmen könnten. Normale Trafos dürfen nicht wärmer als 70° werden, dann löst eine interne, üblicherweise nicht rückstellende Temperatursicherung aus. Wenn man den Trafo aber mit etwas sicherheit dimensioniert, wird der nicht wirklich warm, man sollte ihm halt etwas Luft drumherum lassen.
Was mir noch grade einfällt, wenn dir das mit dem Eigenbau nicht so sympatisch ist, kannst du dir mal Pollin # 350 360 ansehen, 3,5A 12V Schaltnetzteil (also geringere Verluste/Wärmeentwicklung) für 5€.
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Freddy
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hmm pollin scheint ein sehr interessanter laden zu sein ^^
Also mal gucken 6W bei 12V macht 0,5A oder? Der Lüfter braucht so um die 0,2 A also dürft ich noch genug reserven für weitere Bauteile (LCD und LED's haben)
Ich glaube damit ist mein Problem gelöst ^^ Zur Kühlung leite ich dann den luftstromder durch den Radiator kommt einfach noch übers netzteil ... machts zwar mehr arbeit aber na ja ok ^^
Vielen dank für die Hilfe
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Freddy
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So der Trafo ist angekommen, nun hab ich aber das problem das die anschlüsse nicht unbedingt die gängigsten sind....
Die für 12 V verlöte ich aber die für 230V wollte ich flexibel halten und mit nem stecker machen. Der einzige passende Stecker den ich gefunden hab hängt bei mir an einem alten ladegerät für die Batterie eines Modellautos. Das auseinanderzunehmen wäre kein problem aber Ich befürchte die Kabel sind zu dünn. Kennt jemand den Mindestdurchschnitt den man für 230V nehmen sollte? Wären nur gute 5 cm.
Desweiteren stellt sich mir die Frage ob und wo ich die erdung dranhängen sol da auf dem Netzteil nichts steht ...(es sei denn FG heisst irgendwo erdung)
mfg freddy
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Freddy
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Ne flachstäcker sinds nicht ... eher sone art Molexstecker die näher zusammenliegen:

Sind nciht gut zu erkennen leider. Sind halt 2 pins für 230V und 4 für 12V
Hab heut unser gesammtes Kaff abgewetzt für passende Stecker .. war bei 2 Elektroläden die geräte reparieren...
Die antworten: 1. hab ich noch nie gesehn??!! 2. haben wir nicht, findet man in alten fernsehern o_O
Die kabel sind etwa 2/3 der 230V kabel die ich bei uns aus alten Steckdosenleisten gesammelt hab... was die isolierung betrifft .. ich kann ja 2 schichten schrumpfschlauch drüber ziehen das dürfte reichen schätz ich mal.
Wie gesagt auf dem netzteil seh ich nichts mit GND oder mit dem zeichen gekennzeichnet. Allerdings ist eine der schrauben mit ner dicken Leiterbahn verbunden .. ist vermutlich ok wenn ich die erdung damit dranhänge.
Was das mitbestellen von zubehör anbelangt... hinterher ist man immer schlauer *g* bin grad erst dabei mir hier nen Kleinkrmalager aufzubauen ^^
edit1:
Wieso nicht bei Alu dranklemmen?
noch ne extra sicherung ..hmm... geh morgen eh in baumarkt .. kann ja nen fi schutzschalter mitbringen
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« Letzte Änderung: März 7, 2006, 20:16:36 von Freddy »
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TzA
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Du solltest mal den Unterschied zwischen Transformator und Netzteil, zwischen Masse und Schutzleiter und zwischen Sicherung und FI erkennen (wikipedia hilft). Für die Stecker an dem 12 V SNT (SchaltNetzTeil) von Pollin kenn ich leider auch keine Bezugsquelle. Das Netzteil hat schon eine Sicherung mit drauf, stehend links neben dem großen quaderförmigen Teil (Kondensator). Das Kühlblech des NTs liegt übrigens ebenso wie zwei Pins des 12V-Steckers auf Masse.
Wenn man den Schutzleiter nur schlampig an das Alu drandrückt, hat man keine gute Verbindung, da Alu naturgemäß stets eine dünne Oxidschicht an der Oberfläche hat (die bildet sich augenblicklich, schleifen wie bei Kupfer hilft nichts). Eine in des Alu gehende Schraube stellt einen recht guten Kontakt her, idealerweise macht man dazu an den Schutzleiter etwas wie QS 1,5-4 von Reichelt, dann kann man den gut mit der Schraube befestigen (so sieht man das auch in "richtigen" Geräten).
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Freddy
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ok nen netzteil ist nen trafo mit glättung und gleichrichter oder? das hast du mir so beigebracht *g* In dem bereich war meine Wortwahl echt S****sse stimmt schon ^^
masse ist doch der minus pol, den es bei Wechselstrom sinnigerweise ja nicht gibt, oder nicht? Schutzleiter Ist dann die leitung die den strom quasi abführt falls er wo ist wo ihn keiner will ^^ (gehäuse z.b.)
Sicherung und FI: Ne sicherung brennt durch wenn die Ampere ne Größe überschreiten und nen FI schutzschalter lösst aus wenn es differenzen zwischen eingehenden und ausgehenden werten gibt .
Denke das ist richtig so oder?
was den stecker auf der !"V seite anbelangt bin ich bischen verwirrt. die belegung ist das +Vo GND +Vo GND
Dann hat das ding doch kein minus pol sondern hat ebenfalls wechselstrom als ausgang oder o_O
Beschreibung von pollin: Eingang 100...240 V~. Ausgang 12 V-/3,5 A. Da isses doch Eingang wechselstrom ausgang Gleichstrom oder? *völlig verwirrt ist*
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TzA
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Ein Netzteil ist ein Gerät oder eine Baugruppe zur Versorgung mit elektrischer Energie für Geräte oder Baugruppen, die andere Spannungen und Ströme benötigen, als vom Stromnetz bereitgestellt wird. Wie das NT die Umwandlung macht ist erstmal nicht festgelegt, dass lässt sich z. B. über Trafo mit Gleichrichtung, Glättung und Regelung erledigen, das NT was du hast macht das aber wie auch die PC-NTs etwas anders (Wie ein Schaltnetzteil funktioniert, steht auch bei der wikipedia). Der Rest ist so eigentlich richtig.
Die Steckerbelegung ist etwas merkwürdig... Der Ausgang ist Gleichstrom (sonst hätte ich das Ding auch nicht für KLKs empfohlen, die brauchen ja Gleichstrom). Das ~ steht für Wechselstrom, das - für Gleichstrom, gibt ja (symbolisch) den zeitlichen Verlauf der Spannungen wieder.
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« Letzte Änderung: März 7, 2006, 21:14:48 von TzA »
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Freddy
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Ja ich weiss wofür das ~ und - steht*g* deswegen wundere ich mich ja umsomehr ... muss dann wohl mal testweise irgendwas drananschliessen um die belegung rauszufinden 
hmm mir fällt grad ein ...
Einfach anschalten udn multimeter dranhalten geht wohl nicht oder? braucht vermutlich auch nen verbraucher. Aber was passiert wenn ich den verbraucher (z.b. nen lüfter ) falsch rum anschliesse .. dan nwird doch auch kein strom verbraucht (also zumindest meine lüfter drehen sich nciht bei falsch angeschlossenen kontakten)
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« Letzte Änderung: März 8, 2006, 00:51:26 von Freddy »
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Freddy
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hmm aber heisst das dann aber nicht das das gehäuse unter strom steht?
Ich mein meine Elektronen wetzen ja nun vom Plus pol durch die Schaltung in den "masse" pol und somit ins gehäuse o_O
Wenn ich so drübernachdenke muss das ja so funktionieren da ja kein mit wechselstrom betriebenes gerät nen Minuspol hat sondern nur masse. Trotzdem versteh ich net wieso ich nie einen Gewischt krieg wenn die elektronen über die masse und somit z.b. mein PC gehäuse fliessen. Oder hab ich grad irgendwie völlig falsche Vorstellungen davon wie strom fliesst?
Ich merk schon ich hab wesentlich weniger Ahnung davon als ich gedacht hab o_O Kommt davon wenn man physik abwählt und lieber Biologie macht ^^
Mich wundert eigentlich das noch kein Posting kam vonwegen 230V Sind lebendsgefährlich und du hast keine Ahnung davon also Pfoten weg ^^
p.s. sorry für meine fast vollständige Ignorierung der Groß/Kleinschreibweise ... werd nächstesmal darauf achten.
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« Letzte Änderung: März 8, 2006, 17:24:18 von Freddy »
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Die Elektronen "wetzen" nicht durch dein PC-Gehäuse, weil dort für sie nix Interessantes ist  Sie bewegen sich vom negativen zum positiven Potential, weil eine Kraft auf sie wirkt (Coulumbkraft), d. h. die tatsächliche Elektronendiffusionsrichtung ist entgegengesetzt der sogenannten technischen Stromrichtung, was aber eigentlich nicht stört. Nur an deinem Gehäuse liegt überall das gleiche Potential an, sodass dort kein Stromfluss stattfindet. Dieses Erdpotential, was so heißt weil es dem des Bodens entspricht, ist das Potential was alle "normalen" Gegenstände haben. Wenn man z. B. durch laufen auf dem passendem Teppich sich statisch auflädt (und damit auf ein anderes Potential bringt), merkt man beim Berühren eines geerdeten Gegenstands meist recht deutlich, dass da ein Strom fließt (bei einigen kV Spannungsdifferenz auch kein Wunder).
PS: Mir ist es lieber jemand ignoriert die Groß/Kleinschreibung als die Rechts/Linksschreibung.
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