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Thema: Schaltungsproblem Modelleisenbahn (Gelesen 11448 mal)
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b0nze
Gast
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Märklin?
Ich hatte mal meine alte Märklin.. *träum*.. Märklin ist glaub eine der einzigen, die Wechselstrombahnen betreibt.
Ich hab da glaub irgendwo nen Schaltplan rumliegen, ich scann den morgen mal ein.
b0nze
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b0nze
Gast
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OK, das war was andres, Scann ich dir trotzdem ein.
Für dein Problem hab ich hier zwar auch ein Schaltplan, aber ob der genau passt, weiß ich noch nicht.
Sind das einfache Taster, die vom einen zum anderen Anschluss ein Signal durchschalten, oder machen die irgendwas mit 18V~ ?
Wenn es nur Taster sind, dann ist es einfach, wenn irgendwas mit Wechselspannung ankommt, dann muss man bisschen improvisieren.
b0nze
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b0nze
Gast
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Doppelpost, sonst sieht keiner, dass was neues kommt 
Hier hab ich mal zwei Schaltungen rausgekramt, eine um Anzuzeigen, wie die Weichen (Wechselspannung, Märklin) gestellt sind und das andere ist für 8 Gleisabschnitte, wenn in den Schienen Taster (Reed-Schalter) verbaut sind. Braucht halt externe Gleichstromquelle.
www.abi2007dhg.de/stuff/dave/modellbahn.zip Ich lösch das dann aber in paar Tagen vom Webspace wieder.
b0nze
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b0nze
Gast
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Ich stell mal die Schaltung im Anhang zur Diskussion.
Außerdem das hier nochmal als Erklärung:
-------------------- .................... ----x--i--x--------- ------ = schienenstrang (masse) ...... = mittelleiter (eigendlich egal die sin aber + ) x = unterbrechung i = anschluss zu schaltung also der strom fließt so: schienenstrang > achse > isoliertes gleisstück > schaltung > trafo.
b0nze
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b0nze
Gast
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Wie gesagt, die Schaltung steht noch zur Diskussion. TzA meinte, man könne die Eingangsstufe mit den Optokopplern weglassen, aber ich glaub, dass es mit besser ist 
Das mit den +12V hab ich mal offen gelassen. Entweder du erzeugst aus der Lichtspannung (das gelbe da) mit Gleichrichter und Kondensator, sowie 7812 (suchen) stabile 12V (kannst auch nen 7809 für 9V nehmen, ist eigentlich egal), oder ein externes Netzgerät (so nen Steckernetzgerät, oder Vergleichbares).
MOS 4001 bei Reichelt. Ich hoffe, der schafft genug, um die LEDs leuchten zu lassen.
Die Eingänge werden ja pulsierend (wegen der Diode) gleichgerichtet und sind dann nur positiv. Ich meinte mit den >5V eigentlich, dass du das auch an den gelben Licht-Anschluss hängen sollst. Wenn die Bahn nämlich ziemlich langsam fährt (roter Anschluss benutzt) dann könnte es sein, dass der Impuls nicht erkannt wird.
Achso, allgemein wohl eher reichelt.de, wenn du aus Deutschland kommst.
Aber bestell noch nicht, das war erstmal ein Schaltungsentwurf.
b0nze
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TzA
Modder der Apokalypse

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Hab ich das (als Nicht-Eisenbahner) richtig verstanden: Das Rad des Zuges schließt bei der Einfahrt auf das zu überwachende Gleissegment kurz eine Verbindung zwischen dem Bahnstrom und einem Kontakt, an dem man was auswerten kann, beim Verlassen ebenso? Ich persönlich würde ja empfehlen, die Optokoppler einfach wegzulassen und die NAND-Gatter aus einem 74HC00 (8xNAND) zu benutzen. Der IC hat eingebaute Schutzdioden am Eingang, die eine zu hohe Spannung einfach ableiten. Man muss nur vor den Eingang des ICs einen ausreichend großen Widerstand schalten, um den Strom durch die Dioden zu begrenzen. Du baust also genauso wie in b0nzes Plan aus jeweils zwei NAND ein RS-FlipFlop, hängst die beiden Eingänge aber einfach über z. B. 22kOhm-Widerstände (weniger als 1mA pro Schutzdiode) an die Kontakte, die von den Rädern kurz mit Strom versorgt werden. Der Vorteil von dem 74HC ist, dass man Low-Current-LEDs damit direkt treiben kann (10mA dürfte so das Maximum sein, sonst wird der IC zu warm). Die alten MOS 4xxx können maximal 1mA ausgeben, das reicht für keine LED so richtig. Du brauchst dann allerdings für die ICs eine stabile Gleichspannungsquelle mit ca. 5V, kannst ja aber einfach jeweils einen 7805 mit Elko und Gleichrichter davor mit dazubauen und die Schaltung komplett aus dem 18V AC Lichtnetz versorgen.
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b0nze
Gast
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Solange die zwei Kontaktgleise so weit auseinandersind, dass der ausfahrende Zug das Gleis nicht wieder auf "frei" schaltet.
Das Problem ist halt, dass wenn du mit einem 24-Achser reinfährst, das Signal wieder auf "grün" ist, sobald die Lok aus dem Abschnitt rausfährt. Wenn du das mit Achsenzählen machen willst, ist auch möglich, jedoch würde ich da nen Mikrocontroller empfehlen. Denn sonst müsstest du die Sache entprellen, UP/DOWN-Counter benutzen, nen Timeout mit nem NE555 generieren (falls mal ne Achse beim betätigen verloren geht... passiert sicher öfters) und vielleicht noch das ein oder andere Dingens.
Bei meiner Version bist du auf der sicheren Seite, doch sollte man wirklich noch ein bisschen stärkeres FlipFlop (halt nen IC) nehmen, damit ne LED gut getrieben wird. Sonst halt 2x BC547 mit 2x 10kOhm Vorwiderstand mitnehmen, dann gehts auch mit dem MOS.
Das mit den -18V ist -leider- ziemlich untechnische Aussage . Ich weiß immernoch nicht, ob deine Loks mit Wechselstrom betrieben werden, oder doch mit Gleichspannung... Vielleicht könntest du das mal bei maerklin nachlesen. Das Übertragungsverfahren mit Digital und DELTA ist dann ein aufmoduliertes Signal, so hab ich das gelesen. Ähnlich wie Powerline-Modems wird einfach hochfrequent etwas nochmal draufgemacht auf die Versorgungsspannung.
So, jetzt bin ich müde.
b0nze
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TzA
Modder der Apokalypse

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Also wenn diese Kontakte durch die Räder mit dem Massegleis verbunden werden, ist das ja sogar noch viel schöner aufzubauen. Du brauchst für die ICs irgendwoher stabile 5V (am einfachsten wohl über ein fertiges Schaltnetzteil, bei Pollin gibts ein billiges mit 3,5A, das reicht für sehr viele Gleisbesetztmelder). Die Masse des Schaltnetzteils hängst du mit der Masse der Bahn zusammen, die Anschlussmöglichkeit im Massegleis verbindest du mit einem 10kOhm-Widerstand mit den 5V vom Schaltnetzteil (ein sogenannter Pullup, dadurch liegen da 5V an, die aber ohne Probleme vom Rad auf 0V runtergezogen werden können). Im Prinzip kann man nun an die Anschlussmöglichkeit direkt den Eingang eines NAND-Gatters anhängen, zur Sicherheit würde ich aber besser noch einen 22kOhm-Widerstand in Reihe schalten, falls man mal irgendwie mit 18V drankommt, passiert dem IC dann nichts. Das Problem mit den 24 Achsen macht der Schaltung übrigens garnichts, beim ersten mal wo der einfahrtkontakt getätigt wird, schaltet der um, egal wie oft der danach noch betätigt wird. Dummerweise schaltet er auch bei der ersten ausfahrenden Achse das Gleis wieder frei, aber da die letzte zu erwischen währe viel schwieriger (würde wohl auf einen Microcontroller hinauslaufen).
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« Letzte Änderung: August 18, 2006, 12:54:32 von TzA »
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