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Thema: Halogendimmer auf PMW-Basis mit LM555 - Schaltungsprobleme (Gelesen 4956 mal)
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Clydesdale
Stichsägenquäler

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Hallo,
momentan bastele ich an einem Halogendimmer auf LM555-Basis, und habe dabei 'nen kleines Problem. Und zwar steigt mir rägelmäßig der 555 nach einigen Minuten Betrieb mit 'nem Hitzeschaden aus. Irgendwo in der Schaltung stimmt also was nicht. Hat vielleicht jemand von euch 'ne Idee, woran es hängen könnte? Hier mal 'nen Bild vom Schaltplan.

Momentan wird der Dimmer noch an meinem Labornetzteil betrieben. Später kommt er an 'nen Trafo... und dort hab' ich gleich noch 'ne Frage.
Momentan ist 'ne Gleichrichtung über Graez-Brücke mit P600A-Dioden geplant. Dahinter dann 'nen 4700µF/16V Elko. Jetzt hab ich aber irgendwo gehört, daß man so 'ne Brücke besser mit Schottky's aufbaut? Warum das? In dem Falle würde ich dann zu SB840 greifen, hab ich gerade hier.
Dankeschön, -Cly
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TheSkorpion
Dremelfreund

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Fachgebiet: Elektronik
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hier ein schaltplan, welchen ich auch schon mal bebaut habe und auch gut funktioniert hat.
EDIT: die dioden bestimmen über welchen teilwiderstand vom poti der kondensator an den pins 2 und 6 geladen bzw. entladen wird und bestimmen damit am ende das tastverhältnis am ausgang
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« Letzte Änderung: Mai 25, 2008, 16:19:36 von TheSkorpion »
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Clydesdale
Stichsägenquäler

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Huhu,
Hmm..stimmt... meine erste Lösung war wohl Mist. Passiert. ^^ Dankeschön, erst mal. Hab inzwischen noch'n bisserl weiter gebastelt, und bis jetzt überlebt der 555.

Allerdings hab' ich am Gate des Mosfet's einige häßliche Spannungsspitzen. Nen ordentliches Rechtecksignal sieht anders aus. Hier mal 'nen Oszi-Bild.

Gibt's da 'ne Idee, wie ich die Spitzen wegbekomme?
Dankeschön, -Cly
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TheSkorpion
Dremelfreund

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Fachgebiet: Elektronik
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nach lagem hin und her, denk ich das dein pull-up-widerstand am mosfet ungünstig dimensioniert ist oder gar fehl am platz.
hast es schon mal ohne versucht und den mosfet nur über einen widerstand am ausgang angeschlossen, vielleicht sogar noch einen pull-down zusätzlich mit ran (könnte aber passieren, dass dann das signal mehr trapezförmig wird)
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Clydesdale
Stichsägenquäler

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Hallo,
so hab mal etwas experimentiert.... Die Schaltung war ungünstig dimensioniert, die PWM-Frequenz unnötig hoch... Das hat dann wohl auch den LM555 etwas an seine Leistungsgrenzen gebracht. Mit 'nem TS555 sollten höhere Frequenzen möglich sein, ist aber gar nicht nötig.
Daher folgende Änderungen:
1> P1 und P2 werden auf 470k erhöht, das senkt die Frequenz und sorgt für 'nen insgesamt ruhigeren Lauf.
2> Der Pullup von 10k wird zum Pulldown von 1k. Damit werden die negativen Spitzen im Signal beseitigt.
3> Zwischen Gate und Plus kommt 'nen 330nF-Kondensator, der nimmt die positiven Spitzen weg.
Das Ergebnis ist ein sauberes Signal am Mosfet. 
Grüße, -Cly
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