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Thema: Automatische Umschaltung auf andere Spannungsquelle? (Gelesen 4354 mal)
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Hacky2k
Kathodenjünger

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U get it 4 free, but they get your freedom => sig
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Tach zusammen!
Nach jahrelanger Abstinenz haben sich Dremel, eine neue Lötstation, viele alte Platinen und zwei neue Projekte bei mir wieder durchgesetzt.
Da meine Elektrotechnik jetzt schon eine Weile zurück liegt, frage ich lieber mal.
Also, folgende Situation: Ich habe 3 Gehäuselüfter. Ebenso habe ich ein BeQuiet Dark Power Pro 430W mit integrierter Lüfterregelung und Nachlaufsteuerung. Die Lüfterregelung kann ich aber vergessen, da aufgrund des Gehäuseaufbaus das Netzteil sich selber von draußen kühlt, kann es die interne Temperatur schlecht messen. Daraus folgt, ich nutze die Lüfterregelung von dem Asus-Board (P5B Deluxe). Aber damit gibt es keine Nachlaufsteuerung.
Jetzt meine Frage: Es ist doch bestimmt möglich, eine Schaltung zu konzipieren, an die ich beide Spannungsquellen dranhänge, dass solange das MB Spannung liefert, der Lüfter diese Spgs-Quelle nutzt und wenn das MB nichts mehr liefert, dass er dann den Anschluss vom NT nutzt. Beim Einschalten sollte er natürlich wieder auf das MB zurückgreifen. Wie geht das am besten???
Vielen Dank im voraus, Hacky2k AKA Jörg
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StarGoose
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selber suchen tut nicht weh!
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relais?
wobei ich diesen nachlauf dingens sowieso jeglichen nutzen abspreche sobald der rechner aus ist nimmt auch nix mehr leistung und nix hat mehr verlustleistung und erwärmt sich ergo braucht man auch keine aktive kühlung mehr
irgendwo gabs mal nen test zu den temperaturen und dort wurde ein kurzer! peak von maximal 1-2° direkt nach dem abschalten gemessen... und das auch nur an den heißesten stellen aka direkt am cpu kühlerboden
sonst halt den kühleranschluß des netzteiles herausführen (unter garantieverlust und der gefahr des stromschlages) bei der gelegenheit kannst du auch gleich den temperaturfühler im netzteil an ne dir genehmere stelle führen bzw. auch herausführen oder mit einem poti in der zuleitung selbigens bissel was machen den regelbereich etwas zu verschieben (wenn der temp. fühler ein ntc ist)
tja sonst gibts da noch nachlaufsteuerungen die aus der 5v standbyspannung gespeist werden oder man versorgt selbige mit nem externen netzteil
alles in allem ists aber in meinen augen unnötig
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Novgorod
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Döner!
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ist totaler quatsch mit der lebensdauer - bzw. kommt es drauf an, wie lange am stück der rechner läuft.. eine 30sek schnellere abkühlung macht bei 12h laufleistung am tag wenig aus 
es ist ja nicht nur so, dass ein elektrisches teil nach dem ausschalten nicht mehr wärmer wird (weil ja keine wärmeleistung mehr zugeführt wird, wie stargoose sagte), man sollte auch bedenken woher die "alterung" von elektrischen komponenten überhaupt kommt! ein bauteil kümmert es recht wenig, ob es 20°C oder 60°C warm ist - eine "abnutzung" kommt erst durch den stromfluss zustande.. wenn strom fließt, kann er bei höheren temperaturen auch mehr kaputtmachen (-> festkörperphysik), aber sobald du etwas ausschaltest, ist es vielleicht zwar noch warm, aber es fließt kein strom mehr, ergo kann auch nix kaputt gehen..
daher halte auch ich nicht viel von den ganzen nachlauf-lüftungen und -wasserkühlungen.. man muss nur dafür sorgen, dass die kühlung nicht eher ausgemacht wird als das gerät selbst 
übrigens: nur auf eine festplatte wirkt sich eine hohe temperatur im ausgeschalteten zustand negativ aus - die wahrscheinlichkeit steigt, dass sich einzelne bits spontan ummagnetisieren und daten verloren gehen
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« Letzte Änderung: Juli 24, 2008, 03:11:44 von Novgorod »
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