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Thema: Lüftersteuerung ohne Spannungsdrop v2.0 - NoDrop II (Gelesen 595508 mal)
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Modshark
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Bei deinen Anforderungen, würde sich wohl eher die schalterbasierende Lüftersteuerung anbieten. In Verbindung mit einem mehrpoligen Schalter, kannst du das sogar recht komfortabel lösen und hast die Spannungen immer genau.
MfG Modshark
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x16
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Da dürftest du Recht haben. Das scheint genau das zu sein, wass ich brauche. Aber dann muss ich einen 5-poligen Schalter nehmen, oder? Dann nehme ich aber einen Drehschalter, damit ich die positionen beschriften kann. Brauch ich dann diesen Schalter? Ich verstehe das mit der Anzahl der Pole und die Anzahl der Stellungen nicht. Dachte wäre beides das gleiche!
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« Letzte Änderung: August 13, 2007, 00:41:12 von x16 »
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Falzo
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pole besagt, wieviele 'leitungen' du gleichzeitig umschalten kannst, eben wie bei normalen schaltern. und stellungen gibt eben die anzahl der schaltstufen an.
wenn du 4 verschiedene spannungen haben willst und eine aus-stellung, dann brauchst du an sich einen schalter mit 5 stellungen nicht 5 pole... du hast ja maximal zwei leitungen vom luefter zum umschalten, also 2 pole.
da ein drehschalter mit 5 stellungen eher untypisch ist, ist der von dir gewählte schon genau richtig, die übrige schaltstufe kann man ja mit einer weiteren spannung belegen oder als zusätzliche aus-stellung benutzen, irgendwo zwischen den spannungen oder auf der anderen seite des anschlags etc.
die schalterbasierte geschichte wie von madshark vorgeschlagen hilft dir nur, wenn du wie in einem pc mehrere verschiedene spannungen zur verfuegung hast, aus deren kombination du dann verschiedene differenzspannungen erzeugen kannst.
hast du nur eine feste eingangsspannung bspw. aus einem labornetzteil geht das nicht so einfach. im übrigen musst du auch darauf achten, das der schalter 'nicht brückend' ist, sonst erzeugst du bei jedem schaltvorgang einen kurzschluss...
ansonsten kann ich dir wie schon oben angeboten natuerlich die gewünschte schaltung basierend auf der nodrop2 bauen, kostenpunkt hab ich ja schon geschrieben... wenn das in frage kommt, einfach per PM melden.
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SG2003
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Hallo @ all
Ich wollte gerne einen Teil der Schaltung für meine AVR-Lüftersteuerung verwenden, ich habe nur ein kleines Problem:
Ich benutzte einen I²C A/D-Wandler zur Spannungsvorgabe, die kleinste Spannung die ausgegeben werden kann ist leider ca. 0,3 V. Wenn ich den µA 741 als OpAmp verwende stellt das kein Problem dar, der FET sperrt.
Ich brauche abere mehrere OpAmps (6 Kanäle), habe schon den LM324 ausprobiert, der "erzeugt" bei 0,3 V aber am FET 0,5 V. 
Kann mir irgendjemand eine 4-Fach (oder 6-Fach) OpAmp mit den gleichen Eigenschaften wie der µA 741 nennen?
Danke im vorraus, SG2003
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ModdingNeuling
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Hallo alle zusammen,
ich hoffe dieser Thread ist noch aktiv. Hab nämlich ein sehr spezielles Problem. Hab mir kürzlich die NoDrop2 Steuerung nachgebaut. Erstmal großes Lob - ist echt klasse das Teil. Habe eine vierfach Variante davon gebaut also vier voneinander unabhängige NoDrop2 für vier Lüfter. Funktioniert auch einwandfrei.
Aber folgendes Problem: Ich betreibe daran zwei Scythe S-FLEX 1200 Lüfter ohne jegliche Probleme. Am dritten Kanal betreibe ich zwei parallel geschaltete Lüfter und zwar zwei Y.S.Tech FD129225LB-N (12V, 0.1A).
Das Problem ist einer der beiden Lüfter surrt im Betrieb auf komische Art und Weiße und zwar periodisch. Schwer zu beschreiben - ungefähr so: pffffffffffffff sssuuuUUUUUUuuurrr pffffffffffffff .... (pfff = Lüftgeräuscht, große Buchstaben = lauter) - das ist fast sinusförmig. Hänge ich beide Lüfter parallel an das Netzteil ohne Lüftersteuerung laufen sie wunderbar ruhig. Auch wenn ich nur einen der beiden Lüfter alleine an die Lüftersteuerung hänge läuft er ohne surren fast unhörbar.
Das Surren tritt übrigens bei jeder Spannung auf bei 5V also auch bei 7V und 10V. Über 10V ist es dann nicht mehr wahrnehmbar aber ich denke nur deshalb weil dann der Lüftstrom sehr laut wird.
Da ich elektrotechnisch nicht so die Ahnung hab kann ich mir einfach nicht vorstellen woran das liegen könnte. Habt ihr ne Idee ? Was kann ich dagegen tun ? An den Lüftern kann es nicht liegen, da sie ohne Steuerung ruhig laufen und an der Steuerung kann es auch nicht liegen da andere Lüfter daran auch ruhig laufen. Also was könnte die Ursache sein ?
Hänge ich einen der beiden Lüfter an meine Steuerung wird er mit einer konstanten Spannung von mindestens 5,80 V versorgt (keinerlei Schwankungen) und er zieht dann konstant 30 mA (auch keinerlei Schwankungen)
Auch wenn ich beide Lüfter prallel dranhänge hat der Stromfluss absolut keine Schwankungen (exakt 5,80 V und exakt 60 mA)
Hilfe - ich bin verzweifelt. Das Geräusch ist so nervig und ich möchte die Lüfter unbedingt parallel an einem Kanal betreiben, da sie zusammen in der Gehäuse Rückwand sitzen und quasi einen großen Lüfter simulieren sollen.
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Falzo
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welche version der lueftersteuerung hast du gebaut? das original aus dem tutorial, oder die version mit dem versetzten Kondensator hier aus dem thread?
hast du mal versucht die lüfter parallel an 5V vom Netzteil zu betreiben? koppelst du die tacho-signale?
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ModdingNeuling
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Ich hab die Version aus dem Tutorial nachgebaut. Die beiden Lüfter parallel direkt an die 5V Leitung vom Netzteil anschließen hab ich auch schon probiert. Da laufen die Lüfter absolut ruhig. Genau wie wenn ich nur einen der Lüfter an die NoDrop2 anschließe. Da geben sie auch keinen Mucks von sich. Mit dem Tachosignal hab ich nichts besonderes gemacht. Ich schließe einen der Lüfter direkt ans Mainboard an. Aber auch ganz ohne Tachosignal ist das Surren zu hören.
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Falzo
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die schaltung aus dem original neigt durch das RC-Glied stark zum schwingen. evtl. verursacht dieses hochfrequente Schwingen das surren... ich kann zwar nur mutmaßen und nicht sagen, wieso das nur auftritt wenn beide Lüfter parallel höngen, aber nunja...
hier im thread wurde das ganze diskutiert und verbessert, ein geaendertes layout haengt auf Seite 24, http://www.modding-faq.de/Foru...g87612#msg87612
auch kann es nicht schaden neben dem versetzen des kondensators noch einen anderen Operationsverstärker oder anderen MOSFET zu probieren, ob es dein Problem behebt, kann ich jedoch nicht genau vorhersagen.
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ModdingNeuling
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Ok - danke für die schnelle Antwort. Könnte mir schon vorstellen, dass es evtl. daran liegt. So klingt das Surren zumindest irgendwie. Ich werde mal probieren ob es mit dem anderen Layout besser geht.
UPDATE:
Super - mit dem verbesserten Layout funktioniert alles ohne Probleme. Vielen Dank für den Hinweis. Bin happy.
Frohes Weihnachtsfest allen.
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« Letzte Änderung: Dezember 24, 2007, 14:48:01 von ModdingNeuling »
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funkyjay
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hi,
da hier ein OP verbaut wurde, stelle ich meine Frage mal hier:
Wieso musste bei dem OP hier keine invertierte Spannung angelegt werden? Irgendwie hängt der ja an 12V und an Masse, so das quasi bei 6V der Nullpunkt liegt, und dann +6(12V) und -6(0V) anliegen. Ist das soweit richtig? Kann man das immer so machen? Oder gibt es Schaltungen wo man unbedingt mit "echter" negativer Spannung an den OP-Amp gehen muss?
Leider wird dieser Bereich in vielen Tutorials ausgelassen. Das Op-Amps immer die Spannungsversorgung benötigen ist mir ja klar, aber wie man diese dann bekommt ist mir nicht klar. und vorallem wann muss man einen Inverter einsetzen und wann nicht?
Kann mir das jemand erklären? Falls das überhaupt allgemeingültig geht
danke
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Falzo
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wirklich allgemeingültig kann man dazu nicht viel sagen. Ausser vielleicht, das das mit den Spannungen ja so eine Interpretationssache ist. Wie Du schon selber schreibst sind +12V eben +12V in Bezug auf Masse der Schaltung. Selbstverständlich kann man einen anderen Bezugspunkt setzen und hätte dann +6V/-6V. Solch einen Bezugspunkt kann man sich sogar relativ simple selbst herstellen, in dem man einen Spannungsteiler mit Verhältnis 1:1 einhängt und am Mittelpunkt eben das Bezugspotential abgreift.
Entscheidend ist letzten Endes was man eigentlich will oder braucht. In unserem Fall brauchen wir für die Ansteuerung des MOSFET keine Spannung unter dem Masse-Punkt der ursprünglichen Versorgung. die Regelung am GATE (also die benötigte Ausgangsspannung des OP) findet im Bereich um 8V statt (je nach verwendetem MOSFET natuerlich etwas unterschiedlich) natürlich gibt es auch reichlich Anwendungen wo das anders aussieht, insbesondere wenn die zu verarbeitenden eingangssignale 'komplizierter' werden, wie bspw. Audio-Signale, Bedarf es häufig symmetrischer Spannungsversorgung - aber nicht nur fuer den OP sondern meist fuer die gesamte Schaltung....
Ein Inverter als solcher ist auch erstmal nur eine Bezeichnung - ein OP selbst kann bspw. als inverter arbeiten (wofuer man je nach bezugspotential dann auch eine negative versorgungsspannung braucht)
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Reisi
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Die Spannungsversorgung des OpAmps hängt  von der Anwendung und von den Eigenschaften des verwendeten OpAmps ab. Wo der "Nullpunkt" liegt ist dabei relativ egal, da das eigenltich nur Definistionssache ist. In dem konkreten Fall kann man sich auch vorstellen dass der OpAmp eine viruelle Masse besitzt, die bei 6V liegt. In dem Fall hätte der OpAmp eine symetrische Versorgungsspannung von +-6V.
Im Algemeinen muss man nur beachten, dass die Versorgungsspannung mindestens den Spannungsbereich abdecken muss, welche an Ein- und Ausgang gefordert ist. Dabei muss man aber auch beachten, dass bei OpAmps prinzipiell weder die Ein- noch der Ausgang das obere bzw. untere Ende der Versorgungsspannung erreichen können (Eine Ausnahme bilden hier die Over-the Top Opamps, deren Eingänge können höhere Spannungen verarbeiten.), bei Standart Typen fehlen bis zu 3V oder mehr, bei Rail-to-Rail OpAmps sind das teilweise nur ein paar mV.
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nachtwandler
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grüß gott
hab 2 fragen möchte diese schaltung ganz wo anderes verwenden und fragen wie weit ich sie maximal belasten darf
denn ich bräuchte sie für ca 60watt bei 12volt
und kann ich einfach um sicher zugehen das sie das packt nen 2 mosfet parallel dazu löhten .
p.s mir ist klar das ich dann auch die kabel/kühlkörper anpassen muss für diese hohe leistung
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Falzo
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der MOSFET IRF5305 kann einen Dauerstrom von 22 Ampere ab und eine maximale Verlustleistung von 110 Watt verkraften, eine adäquate Kühlung vorausgesetzt.
bei Deinen 60 Watt an 12 Volt fliessen maximal 5 Ampere Dauerstrom und eine ohmsche Last (Verbraucher) mit halbwegs linearer Kennlinie vorausgesetzt liegt die maximale Verlustleistung bei Einstellung auf halber Spannung bei 15 Watt.
Dafür reicht alles in allem ein FET völlig, er muss nur ordentlich gekuehlt. muesstest Du mit zweien aber genauso machen, da die Verlustleistung insgesamt die gleiche bleibt, sie verteilt sich lediglich.
Um der nächsten Frage nach der Größe des Kühlkörpers vorzubeugen: je nach Unterbringungsort der Schaltung und der dortigen Luftströme, darf der Kühlkörper gern unter 1K/W haben...
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nachtwandler
Modding-Noob

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naja nach dem ich die schaltung im auto unterbringen wollte dachte ich mir isolieren und direckt an die choserie schrauben denk das sollte reichen als kühlung
und danke für die schnelle antwort echt klasse hier auch wenn man so wie ich gerade mal die grundzüge davon versteht kann man trozdem viel machen und lernen
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« Letzte Änderung: März 12, 2008, 01:50:28 von nachtwandler »
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