1. Layer:

Nun geht es also ans Gravieren. Bevor wir damit aber anfangen, sollte sicher
gestellt sein, dass das Plexi keine Kratzer bekommt wo keine hin gehören.
Es wird nur die Folie auf der Seite entfernt, auf der auch graviert wird. Als
Unterlage nimmt man am besten ein Tuch. Eine gute Ausleuchtung des Arbeitsplatzes
sollte nicht vernachlässigt werden. Wir haben von oben eine 60Watt Lampe
das Plexi beleuchten lassen. Somit waren das Motiv und alle wichtigen Konturen
immer gut zu sehen.

Zum gravieren haben wir einen Dremelclone mit eingespannten Fräser verwendet.
Als praktischer Helfer hat sich die Welle erwiesen. Sie ist so was wie eine
flexible Verlängerung für das Spannfutter. Man muss dann nicht das
ganze Gewicht des Dremels kontrollieren und gleichzeitig eine ruhige Hand zum
Gravieren haben. Die Welle lässt sich so bequem wie ein Kugelschreiber
führen. Was aber nicht heißt, dass man nicht konzentriert arbeiten
muss. ;)

Mit den Konturen haben wir angefangen. Man darf sie ruhig etwas tiefer gravieren.
Das gibt dann später einen besseren Effekt.

Ja... so langsam nimmt das Ganze Formen an. Vergesst bitte nicht die Pupillen.
Sie werden wie zwei Krater vollständig in das Plexi gefräst. Mit dem
ersten Layer werden also die Konturen und die Hautfarbe von Pinky erzeugt.

Mit den Konturen sind wir nun fertig. Dann können wir uns als nächstes
dem "Ausmalen" widmen. Dazu verwenden wir einen Rundbürstenaufsatz.
Mit der Bürste gehen wir aber gaaaaanz vorsichtig um. Jeder Kratzer außerhalb
der Konturen würde das Gesamtbild zerstören.

Alles was auf dem Bild weiß ist, wird mit der Bürste bearbeitet.
Dazu gehört auch der weiße Punkt auf der Nase, der eigentlich nur
eine Spiegelung darstellen soll.

Ein kleiner Test zeigt uns ob wir sauber gearbeitet haben oder nicht. Man kann
sogar den Unterschied zwischen graviert und gebürstet sehen. So soll es
sein. ;)
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